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Laubbläser mit Benzinmotor

Die besten Laubbläser mit Benzinmotor

Im Herbst fällt das Laub von den Bäumen und Sträuchern. Allzu gerne bilden sich dann Ansammlungen auf Wegen und Rasenflächen rund um das Haus. Da Laub eine erhebliche Rutschgefahr darstellt und zudem den Rasen von der Sauerstoffzufuhr abkoppelt, kann es Sinn machen, es zu entfernen. Ein Laubbläser mit Benzinmotor pustet auch nasses Laub und anderen Unrat innerhalb kürzester Zeit weg.

Laubbläser mit Benzinmotor

Welche Laubbläser mit Benzinmotor die besten sind, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Laubbläser mit Benzinmotor – 3 empfehlenswerte Modelle

Makita ZMAK-BHX2501

Die besten Benzin Laubbläser

Makita stellt sehr beliebte Werkzeuge für ambitionierte Heimwerker und das Gewerbe her. Markenzeichen ist die Farbe blau. Beim Modell ZMAK-BHX2501  handelt es sich um einen sehr guten Laubbläser mit Benzinmotor. Er kann, durch den Anbau des Vakuum-Kits, auch zu einem Laubsauger umgebaut werden.

Die Leistung liegt bei 1,1 PS, weshalb man auch nasses Laub, Eicheln und Kastanien problemlos wegblasen kann. Laut Hersteller liegt die Luftgeschwindigkeit bei ca. 232 km/h. Beim Motor kommt die OHV-Technologie zum Tragen. Sie sorgt dafür, dass jener sparsam und emissionsarm ist, sowie geräuscharm ist. Auch Rasenmäher werden häufig mit OHV-Motoren ausgestattet.

Die Inbetriebnahme gelingt recht schnell. In den Tank wird ein halber Liter Super bleifrei gefüllt. Anschließend wird der Seilzug gezogen, welcher nicht zu starr ist. Für einen schnellen Start sorgen eine Federunterstützung, sowie ein Primervergaser.

Im Betrieb gestaltet sich die Handhabung relativ kräfteschonend. Das Eigengewicht beläuft sich auf 4,4 kg. Der Schallpegel liegt bei 103 dB, was sicherlich alles andere als leise ist, für einen Benziner jedoch einen guten Wert darstellt. Zudem kann der Gashebel arretiert werden.

Alles in allem ist der Makita ZMAK-BHX2501 ein guter Laubbläser mit Benzinmotor. Er eignet sich optimal für den Privatgebrauch und ist sehr zuverlässig. In gewohnter Makita-Qualität kann man eine lange Haltbarkeit erwarten. Das Leistungsvermögen ist kein Vergleich zu einem elektrischen Modell.

BRAST Benzin-Laubbläser

Laubbläser Benzin Test

Die Marke BRAST ist online vor allem für ihre leistungsfähigen Benzin-Rasenmäher bekannt. Mit dem BRAST BRB-LS 3000 ECO   wird allerdings auch ein preiswerter Laubbläser mit Benzinmotor angeboten. Zum Lieferumfang gehören gleich 2 Rohre, welche dank ihrer Form (mit und ohne Krümmung) jeweils entweder für die Arbeit auf weichen Untergründen oder auf harten Untergründen geeignet sind. Weiterhin liegen ein Zündkerzenschlüssel, ein Schultergurt, sowie ein Benzin-Öl-Behälter bei (Mischverhältnis 40:1).

Der verbaute 2-Takt-Motor leistet 1,3 PS und sorgt damit für Windgeschwindigkeiten bis 265 km/h. Damit ist es problemlos möglich, jeglichen Unrat, wie kleines Geäst oder auch kleine Steine, vom Rasen zu entfernen. Die Blasgeschwindigkeit kann allerdings variiert werden, um auch über empfindlichen Untergründen, wie Kiesbeeten, arbeiten zu können.

Mit einem Gewicht von 4,7 kg ist der BRAST sicherlich nicht so leicht. Damit dennoch ein ausreichender Arbeitskomfort gewährleistet werden kann, ist ein Schultergurt vorhanden. Mit dessen Hilfe kannst Du den Armen einen Teil der Belastung abnehmen und sie auf den gesamten Rumpf verteilen.

Dank des Choke und der Primer-Pumpe geht der Start einfach von statten. Das Gerät kann einhändig geführt werden. Dazu befindet sich ein weicher Soft-Griff am Gehäuse. Dieser dämpft außerdem die Vibrationen des Motors effektiv ab.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich beim BRAST BRB-LS 3000 ECO um einen soliden Laubbläser mit Benzinmotor handelt. Er ist nicht ganz so leistungsfähig, wie die Modelle von Makita. Dafür kostet er aber auch nur einen Bruchteil und ist dennoch umfassend ausgestattet. Bei Fragen kann man die ausführliche und deutsche Betriebsanleitung zu Rate ziehen.

Makita EB5300TH

Laubbläser Makita Benzin

Der Makita EB5300TH  ist ein hochwertiger Laubbläser mit Benzinmotor. Er wird auf den Rücken geschnallt, weshalb sich in Sachen Handhabung gleich mehrere Vorteile ergeben. Dein Arm muss beispielsweise nur das Rohr anheben. Zudem ist die linke Hand stets frei. Der Gurt kann verstellt werden.

Zum Lieferumfang gehören weiterhin ein Verlängerungsrohr, eine gebogene Flachdüse, eine Runddüse, Motoröl, Montagewerkzeug und eine Tasche für das Zubehör.

Das Gerät ist sehr hochwertig verarbeitet und auch für den professionellen Einsatz geeignet. Der 4-Takt-Motor leistet stolze 2,5 PS. Bei einer Luftgeschwindigkeit von über 350 km/h kannst Du auch Berge feuchten Laubs erfolgreich entfernen. Laut Hersteller können auch Pulverschnee und Abfälle angegangen werden. Es ist ein ganzjähriger Einsatz möglich, weil der Vergaser vor Vereisung geschützt wird.

Um die Bedingungen an Deine Körpergröße anzupassen, kann das Rohr bei Bedarf von 60 auf 92 cm verlängert werden. Der Tank nimmt 1,8 Liter auf und eignet sich damit auch für längere Arbeiten. Unterbrechungen müssen kaum oder gar nicht eingelegt werden. Weiterhin liegt der Schallpegel bei 102 dB, was man angesichts der Leistung als wenig bezeichnen kann.

Insgesamt ist der Makita EB5300TH ein professioneller Laubbläser mit Benzinmotor. Wer hohe Ansprüche hat und nach einem sehr langlebigen Modell sucht, sollte auf dieses Modell zurückgreifen. Natürlich ist es nicht günstig, dafür aber den meisten anderen Geräten für den Privatgebrauch weit voraus.

Laubbläser mit Benzinmotor – Darauf gilt es bei der Auswahl zu achten

Antrieb

Benzinbetriebene Laubbläser wurden früher meist mit einem 2-Takt-Motor versehen. Solche Modelle sind sehr leistungsfähig. Allerdings stoßen sie viele Emissionen aus und sind laut. Zudem erzeugen 2-Takter viele Vibrationen. Heute können 4-Takter daher die bessere Wahl sein. Diese sind in der Regel sparsamer und weniger wartungsanfällig.

Grundsätzlich ist ein Laubbläser mit Benzinmotor der leistungsfähigste Typ seiner Klasse. Professionelle Geräte haben bis zu 3 PS und erzeugen Luftgeschwindigkeiten von über 400 km/h. Damit kann man sowohl nasses Laub, als auch Eicheln und Kastanien problemlos bewegen. Bereits ca. 300 km/h genügen für große Mengen Laub im Garten.

Elektrische Laubbläser sind weniger leistungsfähig. Das gleiche gilt für Akku-Laubbläser, die meist nur für Kurzeinsätze und leichte Verunreinigungen in Frage kommen.

Funktionen

Grundsätzlich kann auch von einem Laubbläser mit Benzinmotor eine Unfallgefahr ausgehen. Es ist daher empfehlenswert, vor dem Start die Betriebsanleitung zu lesen. Man sollte die Düse stets von sich weghalten und nicht auf andere Personen richten.

Der Start erfolgt über einen Seilzug. Damit dieser auch von Frauen und Senioren durchgeführt werden kann, sollte der Seilzug möglichst leichtgängig sein. Ein Primervergaser hilft dabei, dass das Gerät schnell anspringt.

Hochwertige Geräte können in der Drehzahl und damit in der Windgeschwindigkeit verstellt werden. Damit ist man besonders flexibel. Insbesondere auf weichen Untergründen, wie einem Kiesbeet, sollte man mit wenig Leistung arbeiten, damit keine Kiesel weggeblasen werden. Generell kann man mit wenig Leistung vorsichtiger kehren, während sich ein hohes Leistungsvermögen besonders für robuste Untergründe und viel feuchtes Laub eignet.

Zum Teil reicht die bloße Kraft des Windes einfach nicht aus, um festgetrocknetes Laub vom Boden zu entfernen. Manche Hersteller bringen daher an der vorderen Öffnung des Rohrs eine sogenannte Kratzkante an. Mit Hilfe dieser würden sich selbst steinharte Kaugummis entfernen lassen.

Kombi-Geräte, die sowohl wegblasen, als auch einsaugen können, werden immer zahlreicher. Mit ihnen gestaltet sich die Arbeit besonders effektiv. Zuerst wird das Laub auf übersichtliche Haufen zusammengeblasen und anschließend kann es auf einfachste Weise eingesogen werden.

Ist bei den Multi-Geräten zusätzlich ein Häcksler vorhanden, kann man viel mehr Laub aufnehmen, bis die erste Unterbrechung ansteht. Das diesbezügliche Zerkleinerungsverhältnis liegt häufig zwischen 7:1 und 16:1. Bei einem Verhältnis von 10:1 und einem 40 Liter großen Fangsack, können stolze 400 Liter aufgenommen werden, bis der Korb entleert werden muss. Auf diese Weise passt zudem auch mehr Laub auf den Kompost respektive in die Biotonne.

Handhabung

Laubbläser mit Benzinmotor sind heute weitaus leichtgewichtiger, als früher. Die meisten Geräte bringen keine 5 kg auf die Waage und lassen sich dementsprechend mühelos führen. Elektrische Laubbläser sind auch nicht leichter. Lediglich Akku-Laubbläser können nochmals 2-3 kg weniger auf die Waage bringen.

Die Maße kann man heute ebenfalls als moderat bezeichnen. Die Länge liegt häufig bei maximal 65 cm, die Breite bei ca. 40 cm. Somit nehmen die Geräte bei der Lagerung nicht zu viel Platz weg und lassen sich gut manövrieren. Ein wuchtiges Gerät zu erwischen, musst Du eher nicht befürchten.

In der Regel lastet das Eigengewicht auf den Armen. Dazu ist ein Griff an der Oberseite des Gehäuses angebracht. Dieser sollte bequem und ergonomisch geformt sein. Weiche Gummimischungen bieten sich an, weil diese zudem einen Großteil der Vibrationen aufnehmen. Zum Teil sind 2 Griffe vorhanden, um einen besonders stabilen Halt zu bieten.

Damit das Gewicht nicht komplett auf den Armen lastet, sind häufig außerdem Schultergurte vorhanden. Diese verteilen das Gewicht gleichmäßig auf den Rumpf, sodass Du auch nicht so schnell zu einer Seite ins Ungleichgewicht fallen kannst.

Professionelle Geräte können im Übrigen, wie ein Rucksack, auf den Rücken geschnallt werden. In dieser Position macht sich ein wenig mehr Gewicht kaum bemerkbar.

Man sollte bei der Arbeit stets darauf achten, eine gerade Körperhaltung einzunehmen. Im Vergleich zu einem Rechen ist dies nämlich ein großer Vorteil. Die Gefahr für Rückenschmerzen und Kniebeschwerden wird in diesem Zusammenhang erfolgreich verringert.

Das Rohr sollte sich immer ein Stück über dem Boden befinden. Bist Du besonders groß- oder kleingewachsen, kann es sinnvoll sein, auf ein Teleskop-Rohr zurückzugreifen, welches in der Länge verstellbar ist.

Des Weiteren sind manche Modelle mit einem Radwerk am unteren Teil des Blasrohrs ausgestattet. Dieses kann am Boden angesetzt werden, sodass man nur noch einen Bruchteil des Eigengewichts tragen muss. Meist ist das aber gar nicht unbedingt notwendig. Zudem können die Räder auf weichen Böden einsinken.

Lautstärke

Im Allgemeinen sind Laubbläser recht laut. Laubbläser mit Benzinmotor gehören zum oberen Ende der Fahnenstange. Ihr Schallpegel liegt bei bis zu 110 dB, was in etwa der Lautstärke eines Presslufthammers entspricht und jede Kreissäge übertrifft. Du musst daher unbedingt einen Gehörschutz bei der Nutzung tragen.

Der Einsatz dieser lauten Geräte wird durch das Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt. Laut Gesetzgeber dürfen sie lediglich werktags, zwischen 9 und 13 Uhr, sowie zwischen 15 und 17 Uhr eingesetzt werden. Um nicht mit den Nachbarn oder dem Ordnungsamt aneinander zu geraten, sollte man sich auch daran halten. Der Lärm stellt für das direkte Umfeld einfach eine unangenehme Belastung dar.

Lediglich bei Akku-Laubbläsern kannst Du eine Ausnahme machen. Liegt ihr Schallpegel zwischen 90 und 95 dB, können sie werktags, zwischen 7 und 20 Uhr, zum Einsatz kommen. Ihr Geräuschpegel kommt einem handgeführten Benzin-Rasenmäher gleich.

Laubbläser mit Benzinmotor – Er hat auch Nachteile

Benzinbetriebene Laubbläser kommen auch mit Eicheln, Kastanien und Geäst klar. Mit ihnen geht die Arbeit schnell von statten, ohne dabei übermäßig viel Kraft aufwenden zu müssen. Sie verfügen allerdings auch über Nachteile, auf die wir nachfolgend eingehen.

Der Benzin-Motor stößt Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxide aus. Somit stellt er eine gewisse Umweltbelastung dar, wenngleich die modernen 4-Takt-Motoren immer umweltschonender werden. Dennoch sind sie weiterhin sehr laut. Nachbarn, Kleinkinder und Haustiere können sich schnell daran stören. Daher sollte man sich auf jeden Fall mit den gesetzlichen Bestimmungen vor Ort vertraut machen und das Gerät nur zu erlaubten Zeiten einsetzen.

Weiterhin entzieht man Igeln und Schmetterlingslarven die Überlebensmöglichkeiten, sofern man sämtliches Laub aus dem Garten entfernt. Daher ist es ratsam, einen Haufen übrig zu lassen, damit die Lebewesen den Winter überstehen. Unter einem Baum oder Busch sollte das auch keinen stören.

In der Nähe von Straßen und auf öffentlichen Gehwegen kann die Arbeit mit einem Laubbläser sehr ungesund sein. Es werden Feinstaub, Mikroben, Pilzsporen und kleine Partikel von Kot aufgewirbelt. All das landet in der Atemluft.

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