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Saugroboter mit Wischfunktion Test

Die besten Saugroboter mit Wischfunktion

Saugroboter werden immer beliebter. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ihre Technologie immer zuverlässiger und leistungsfähiger wird. Ein Saugroboter mit Wischfunktion kann mitunter besonders gut überzeugen. Wischt er feucht über den Boden, kann selbst hartnäckiger Schmutz entfernt werden. Sogenannte Saug-Wisch-Roboter kombinieren das Wischen mit dem Saugen. Dementsprechend können sie universell auf Hartböden, wie auf Teppichen arbeiten.

Saugroboter mit Wischfunktion Test

Welcher Saugroboter mit Wischfunktion eine gute Wahl darstellt, stellen wir Dir nachfolgend vor. Du erfährst außerdem, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Saugroboter mit Wischfunktion – 3 Modelle in der Vorstellung

iLIFE V5s Pro

Wischroboter Test

Die Firma iLife ist ein chinesischer Spezialist für Staubsauger Roboter. Hier sind die Chinesen technischer Vorreiter und daher auf dem amerikanischen Kontinent sehr erfolgreich. Seit 2017 ist der Hersteller nun auch auf dem deutschen Markt aktiv. Der iLife V5s Pro ist ein beliebter Saugroboter mit Wischfunktion. Er ist recht preiswert, aber dennoch mit einer umfassenden Technik ausgestattet.

Der Roboter ist lediglich 8 cm hoch und kann daher unter nahezu jedem Hindernis restlos sauber machen. Die Laufzeiten kannst Du über eine beiliegende Fernbedienung, präzise in Form eines Wochenplans, festlegen. Zudem kannst Du hier auch verschiedene Reinigungsprogramme einstellen und den Roboter direkt in einzelne Bereiche delegieren. Nachdem Du die Zeiten festgelegt hast, arbeitet das Gerät bei Bedarf vollkommen autonom. Der leistungsfähige Akku gewährleistet eine Laufzeit von bis zu 2 Stunden. Anschließend fährt das Gerät eigenständig in die Station zurück, lädt sich auf und kehrt an die Arbeit zurück.

Aufgrund des flexiblen Aufsatzes kann man sowohl Hartböden, als auch Teppiche reinigen. Der Roboter arbeitet mit der Hilfe von einem Mikrofasertuch, zwei Seitenbürsten, sowie einer klassischen Saugfunktion. Das Wischtuch verträgt Feuchtigkeit und besitzt eine spezielle Struktur, um auch hartnäckigen Unrat zu entfernen. Im Inneren befinden sich ein 300 ml fassender Tank, sowie ein 300 ml fassender Staubbehälter. Weil ein engmaschiger Hygienefilter vorhanden ist, können auch kleine Partikel, wie Milben und Pollen, sicher verwahrt werden. Das Gerät ist somit für Allergiker geeignet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der iLife V5s Pro nicht grundlos ein beliebter Saugroboter mit Wischfunktion ist. Er lässt sich über die Fernbedienung komfortabel programmieren. Im Anschluss reinigt er, mit der Hilfe diverser Reinigungs-Werkzeuge, sowohl Hartböden, als auch Teppiche. Er wischt und saugt gleichzeitig in einer 2-in-1-Funktion, wobei der Unrat auch nass sein darf. Zudem befinden sich seitlich Bürsten, welche den Unrat auch aus Wandbereichen und Ecken entfernen. Es werden sowohl grobe Partikel, als auch feine Allergene aufgenommen. Das Partikelfilter-Sieb kann ausgewaschen werden.

Bagotte BL509

Welcher Staubsauger Roboter wischen

Bagotte ist ebenfalls ein chinesischer Hersteller von Staubsauger Robotern. Das Unternehmen wird von zahlreichen Kunden geschätzt. Der Bagotte BL509 ist ein zuverlässiger Saugroboter mit Wischfunktion. Er wird über das Gehäuse programmiert und arbeitet mehr oder weniger im Chaos-Prinzip. Dennoch sind nützliche Sensoren vorhanden.

Du kannst aus 4 voreingestellten Reinigungsmodi schöpfen. Während im Zick-Zack-Modus alle Bereiche angefahren werden, fährt das Gerät im Edge-Modus alle Kanten und Wandbereiche ab. Zudem gibt es eine Einstellung für sehr hartnäckige Verschmutzungen. Hier ruft der Sauger besonders viel Leistung ab, ist dafür aber natürlich schneller leer. Die Laufzeit beläuft sich auf bis zu 100 Minuten. Im Anschluss braucht der Wischroboter 4-5 Stunden, um sich wieder vollständig auszuladen. Im Allgemeinen kannst Du den Reinigungsvorgang mit nur einem Knopfdruck direkt starten.

Der Roboter saugt, kehrt und wischt in einem Durchgang. Dabei helfen ihm 2 Seitenbürsten und eine Walzenbürste. Im Betrieb erkennen Sensoren Absätze, weshalb der Roboter nicht von der Treppe stürzen wird. Um sensible Bereiche auszusparen, musst Du zudem nur den zum Lieferumfang gehörenden Magnetstreifen anbringen. Fällt die Akku-Ladung auf unter 20 % ab, kehrt der Roboter eigenständig in die Ladestation zurück und lädt sich wieder für den nächsten Arbeitsgang auf.

Alles in allem ist der Bagotte BL509 ein solider Saugroboter mit Wischfunktion. Er ist recht leise und verbraucht nur wenig Strom. Im Betrieb gewährleistet er schonende und effektive Ergebnisse auf Hartböden. Flache Teppiche können auch abgefahren werden. Du kannst am Gehäuse zwischen 4 Reinigungs-Modi wählen, die Zeiten festlegen und innerhalb kürzester Zeit legt der Roboter los. Verbotene Zonen können über den Magnetstreifen abgegrenzt werden. Mit einer Höhe von ca. 8 cm, ist dieser Roboter im Übrigen überaus flach und kann unter zahlreiche Möbel gelangen. Die Kunden sind zufrieden und sagen, dass er leicht in Betrieb zu nehmen ist und konstant gute Resultate hervorbringt.

Xiaomi Roborock S50

Wisch und Saugroboter Xiaomi

Die Firma Xiaomi ist ein renommierter Hersteller von Saugrobotern. Sie bietet eine breite Palette für jeden Bedarf an. Beim Xiaomi Roborock S50 handelt es sich um einen hochwertigen Saugroboter mit Wischfunktion. Er verfügt über ein edles Design und lässt sich komfortabel über eine App programmieren, sowie aus der Ferne kontrollieren.

Durch die deutschsprachige App kannst Du die Reinigung perfekt an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Es können variable Zeiten festgelegt werden, einzelne Zonen priorisiert werden, No-Go-Areas eingerichtet werden, sowie Karten abgespeichert werden. Die Einstellungen kannst Du auch aus der Ferne verändern. Man kann sogar, über smarte Geräte mit Amazon Alexa, Sprachbefehle erteilen.

Der Akku ist äußerst leistungsfähig und ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 2 1/2 Stunden. Somit ist dieser Roboter auch für große Flächen geeignet. Er arbeitet mit der Hilfe einer rotierenden Bürste, sowie 2 Seitenbürsten. Es werden dementsprechend Bereiche vor und neben ihm gut vom Unrat befreit. Auch Flüssigkeiten werden aufgenommen und im bionischen Tank gelagert. In der Nähe des Tanks befindet sich ein Mikrofaser-Tuch, welches mit Wasser versorgt werden kann, um die Ergebnisse zu verbessern. Gleich 13 verbaute Sensoren sorgen für eine maximale Effizienz bei der Reinigung. Weiterhin ist die Ladestation sehr dezent und fällt im Raum daher kaum auf.

Insgesamt ist der Xiaomi Roborock S50 ein empfehlenswerter Saugroboter mit Wischfunktion. Er ist leistungsfähig und navigiert intelligent durch die Räumlichkeiten. Da er eine Karte anlegt, werden alle Bereiche gleichmäßig angesteuert. Über die App kannst Du die Karte sehen und bei Bedarf einzelne Bereiche, direkt über einen Fingerdruck, anfahren lassen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Prozess zu individualisieren. Der Roboter überwindet Hindernisse einer Höhe von bis zu 2 Zentimetern und prädestiniert sich auf einer Vielzahl von Untergründen. Da er Nass-Wischen kann, können bestmögliche Resultate auf Hartböden gewährleistet werden. Die Kunden sind begeistert.

Saugroboter mit Wischfunktion – Darauf sollte man bei der Suche achten

Gehäuse

Ein Saugroboter mit Wischfunktion unterscheidet sich im Aufbau grundlegend von klassischen Staubsaugern. Seine Maße müssen kompakt ausfallen, denn er kann alle Bereiche und Hindernisse nur in seiner Gesamtheit passieren.

Der Höhe sollte man besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Je flacher der Roboter ist, desto besser kann er unter Möbeln aller Art hindurchfahren. Kann er jene nicht unterfahren, muss man manuell nacharbeiten. Dies gilt es natürlich zu vermeiden, weshalb sich eine Höhe von weniger als 10 cm empfiehlt.

Weiterhin beeinflusst der Aufsatz natürlich die Ergebnisse maßgeblich. Er sollte sich möglichst über die gesamte Breite des Gehäuses verteilen, um effektive Ergebnisse zu fördern. Normale Saugroboter arbeiten mit der Hilfe eines rotierenden Bürsten-Aufsatzes, welcher den Unrat auch aus einem Teppich kämmen kann. Wischroboter haben hingegen mitunter nur an den Seiten Bürsten, damit Ecken und Wandbereiche restlos gereinigt werden können.

Trockenwisch-Roboter arbeiten mit einem trockenen Tuch, welches statisch aufgeladen ist. Staub und andere Partikel bleiben daran hängen und werden nicht aufgewirbelt. Solche Tücher können jedoch nur begrenzt Unrat aufnehmen und müssen zwischenzeitlich gereinigt werden. Zudem kommen Modelle dieses Typs nicht mit feuchten Bereichen zurecht. Hier lässt die Reinigungsleistung nach und im schlimmsten Fall trägt der Roboter einen Schaden davon.

Nasswisch-Roboter sind die hochwertigste Lösung. Hier werden Wasser und Reinigungsmittel auf den Boden gegeben, sodass selbst hartnäckige Verschmutzungen entfernt werden können. Auf Fliesen ist das sicherlich die beste Lösung. Bei unversiegelten Holzböden kann es hingegen zu Schäden kommen.

Hybrid-Modelle saugen und wischen in einem Zug. Das kann die Ergebnisse zusätzlich fördern. Ist ein Gebläse vorhanden, das den Boden trocknet, muss man selbst wirklich kaum noch Hand anlegen.

Filter

Um grobe Partikel aufzunehmen, bedarf es einer guten Saugkraft. Kleine Steine, Sandkörner und Co. werden zumeist zuverlässig im Inneren verwahrt. Anders kann es jedoch mit feinen Allergenen, wie Milben und Pollen, sein.

Um feine Partikel, wie Sporen, Pollen sowie Hunde- und Katzenhaare, zu verwahren, braucht man einen engmaschigen Hygienefilter. Man teilt die in diesem Zusammenhang relevanten Schwebstofffilter in 3 Klassen ein:

  • EPA-Filter (Efficient Particulate Air filter)
  • HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air filter)
  • ULPA-Filter (Ultra Low Penetration Air filter)

Allergiker und Besitzer von Haustieren sollten einen Roboter nutzen, der mindestens über einen HEPA-Filter der Stufe 13 (H13) verfügt. Folgende Partikelkonzentrationen können die einzelnen Filter aus der Luft entfernen:

  • E10 > filtert 85 %
  • E11 > filtert 95 %
  • E12 > filtert 99,5 %
  • H13 > filtert 99,95 %
  • H14 > filtert 99,995 %
  • U15 > filtert 99,9995 %
  • U16 > filtert 99,99995 %
  • U17 > filtert 99,999995 %

Navigation

Staubsauger Roboter arbeiten entweder im Chaos-Prinzip oder mit einer smarten Navigation. Bei letzterer kann es, von Hersteller zu Hersteller, massive Qualitätsunterschiede geben.

Saugroboter, die im wahllosen Chaos-Prinzip arbeiten, sind in der Regel verhältnismäßig preiswert. Sie verfügen allerdings nur über Kollisions-Sensoren. Mit deren Hilfe beschädigen sie keine Objekte und fallen keine Absätze herunter. Weil sie nicht wissen, wo sie bereits waren, kann es zu ungleichmäßigen Ergebnissen kommen. Die Gefahr ist vor allem bei größeren Flächen groß, dass manche Bereiche zu selten und andere wiederum unnötig oft angefahren werden.

Smarte Roboter verfügen über Laser-Scanner und eine Digitalkamera. Mit deren Hilfe legen sie eine Karte der Räumlichkeiten an. Sie fahren anschließend alle Bereiche gleichmäßig an und sind daher maximal effizient. Man spart Energiekosten ein und darf die bestmöglichen Resultate erwarten. Häufig lassen sich solche Modelle auch umfassend, mitunter gleich für mehrere Stockwerke, programmieren. Zudem kann man sensible Bereiche, wie Kinderzimmer, auslassen, sowie bestimmte Bereiche, wie Essräume, priorisieren lassen.

Folgende Technologien können den Roboter während seiner Arbeit unterstützen:

  • Kollisionssensor: Dieser verhindert den unsanften Kontakt mit Wänden sowie Möbeln, sodass der Roboter keinen Schaden durch Stöße nimmt. Zudem werden Treppenabsätze und, bei guten Geräten, Türschwellen erkannt.
  • Kamera: Mit ihrer Hilfe orientiert sich der Roboter und fährt parallele Bahnen im Raum. Die strukturierte Arbeit ist maximal wirtschaftlich.
  • Scanner: Über einen Laser-Scanner wird eine Karte der Räumlichkeiten angelegt. Nach einer Weile fährt der Roboter dann alle Bereiche gleichmäßig ab.

Programmierung

Wie andere Roboter, kann man auch einen Wischroboter einfach auf Knopfdruck, am Gehäuse, starten. Dies ist die schnellste Möglichkeit, das Gerät in Betrieb zu nehmen. Es arbeitet anschließend solange, bis es glaubt, fertig zu sein oder Du es auf Knopfdruck stoppst.

Ein hochwertiger Saugroboter mit Wischfunktion lässt sich zusätzlich über eine Smartphone-App programmieren. Diese bietet zahlreiche Vorteile, denn Du kannst den Prozess komplett automatisieren und zudem sogar aus der Ferne überwachen, wie der Roboter arbeitet, und Einstellungen mobil vornehmen.

Damit der Roboter autonom arbeiten kann, muss man lediglich die Reinigungszeiten festlegen. Sie sollten, mit einer steigenden Fläche, auch immer weitreichender ausfallen. Je öfter der Roboter läuft, desto bessere Ergebnisse können gewährleistet werden.

Weiterhin ist es möglich, über virtuelle Wände Bereiche abzugrenzen. Dadurch kannst Du dem Roboter z.B. verwehren, in ein mit Spielzeug übersätes Kinderzimmer zu fahren. Man kann sich die Funktion auch zu Nutze machen, wenn ein bestimmter Raum erst sehr gründlich gesäubert werden soll, bevor andere Bereiche angesteuert werden.

Manche Geräte verfügen zudem über eine sog. Halo-Funktion. Mit der Hilfe dieser kannst Du sogar einzelne Objekte, wie einen Fressnapf, aussparen lassen. Der Roboter weiß dann genau, welche Objekte er nicht zu berühren hat.

Des Weiteren gibt es Hersteller, wie Neato Robotics, bei denen man gleich mehrere Etagen individuell programmieren kann. Es lohnt sich eigentlich immer, gewisse Zonen zu priorisieren. Die Bereiche, die am häufigsten frequentiert werden, verschmutzen auch am schnellsten.

Mittlerweile kann man die Roboter mitunter nicht mehr nur über das Smartphone kontrollieren, sondern auch Sprachbefehle über Amazon Alexa und den Google Home Assistant geben. Dies erweitert den Komfort natürlich noch einmal zusätzlich. Außerdem kann man die App teils auf eine Smartwatch und andere, smarte Devices ziehen.

Reichweite

Auch der Reichweite sollte man Beachtung schenken. Maßgeblich entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus. Diese erkennst Du an der Angabe der Amperestunden (Ah). Je größer die Flächen sind, desto höher sollte die Kapazität ausfallen.

Leistungsfähige Wischroboter können bis zu 2 Stunden lang unterbrechungsfrei arbeiten, bevor sie in die Ladestation zurückkehren. Günstige Geräte schaffen hingegen häufig nur zwischen 45 und 60 Minuten, weshalb sie eher für kleine Räumlichkeiten geeignet sind.

Die Ladezeit fällt leider grundsätzlich recht lange aus. Übliche Werte sind 3-5 Stunden, was verwandte Mähroboter unterschreiten können. Es ist normal, dass ein großer Akku auch verhältnismäßig lange zum Laden braucht. Bei der ersten Inbetriebnahme muss man schon etwas Geduld mitbringen.

Weiterhin lohnt sich ein Blick auf das Füllvolumen. Es sollte bei mindestens 300 ml liegen. Damit kann man gewährleisten, dass man den Behälter/Beutel erst nach 1-2 kompletten Reinigungszyklen entnehmen muss. Je größer das Füllvolumen ist, desto seltener steht diesbezüglicher Wartungsaufwand an. Es ist im Übrigen so, dass sich die Angabe häufig auf trockenen Unrat bezieht. Bei Flüssigkeiten ist schon etwas früher Schluss.

Lautstärke

Die Lautstärke hat Einfluss auf den Komfort sowie Stresslevel. Wenn Du selbst und andere Mitmenschen/Haustiere häufig vor Ort bist, sollte ein leises Gerät auf jeden Fall vorgezogen werden.

Pauschal kann man leider nicht sagen, dass Wischroboter besonders leise sind. Auch ihr Schallpegel reicht mitunter an die 80 dB heran. Das ist der neue Höchstwert, den die EU vorschreibt. Hörschäden muss man also nicht befürchten, angenehm sind solche Werte aber keineswegs.

Als leise kann man Roboter mit einem Schallpegel von 65 dB oder weniger bezeichnen. Manche Modelle nähern sich mittlerweile einem Wert von 50 dB an. Das entspricht dann vergleichsweise nur noch Vogelgezwitscher.

Preis

Selbstverständlich spielt auch der Preis immer eine gewisse Rolle. Ein Saugroboter mit Wischfunktion muss nicht zwangsweise teuer sein. Man sollte jedoch mindestens ein Budget von 200 Euro einplanen.

Sehr günstige Modelle verfügen mitunter über Kinderkrankheiten. Diese zeigen sich, wenn der Roboter ständig an Hindernissen hängen bleibt und nachfolgend den Betrieb einstellt. Dadurch kann keine konstante Reinigung gewährleistet werden, sodass Geräte um 100 Euro herum häufig komplett nutzlos sind. Ihre Sensorik ist teils derart schlecht, dass sie keine gefährlichen Absätze erkennen sowie Schäden an Möbeln anrichten.

Wer hohe Ansprüche hegt und eine smarte Navigation erwartet, sollte bereit sein, mindestens 400 Euro zu investieren. Für einen solchen Betrag bekommt man die ersten hochwertigen Wischroboter erfahrener Hersteller. Man kann sich in der Regel auf die Marken iRobot, Neato, Vorwerk, Xiaomi und Dyson bedingungslos verlassen.

Saugroboter mit Wischfunktion – Vor- & Nachteile in der Übersicht

Ein Saugroboter mit Wischfunktion hat Dir viele Vorteile zu bieten. Ist der Unrat beispielsweise eingetrocknet, lässt er sich über das klassische Absaugen nicht entfernen. Der Wischroboter kann hingegen eine feuchte Reinigungs-Lösung auftragen und dann selbst starke Verunreinigungen vom Untergrund lösen. Dennoch kann der Einsatz von einem Wischroboter unter Umständen nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Damit Du das Für und Wider abwägen kannst, haben wir Dir eine komfortable Übersicht erstellt.

Pro

  • Über Reinigungsmittel lassen sich selbst eingetrocknete Gemische entfernen
  • Wenn das Gerät saugen und wischen kann, kann grundlegende Sauberkeit stets gewährleistet werden
  • Große Zeitersparnis
  • Man selbst kann sich angenehmeren Tätigkeiten zuwenden
  • Kontrolle mitunter über App und smarte Devices möglich
  • Sofern Hygienefilter vorhanden ist, können Allergiker beruhigt durchatmen (entfernt feine Partikel, wie Milben, Pollen, Sporen und Haare)
  • Gut bei Haustieren, denn regelmäßige Reinigung verhindert Entstehen von Fellknäueln

Kontra

  • Wischen gelingt nur auf Hartböden und kann auf Teppichen zu Schäden führen
  • Nass-Wisch-Funktion sehr effektiv, doch leider mit einem Aufpreis verbunden
  • Kann der Roboter nur wischen, muss man den Unrat anschließend händisch aufnehmen
  • Treppen muss man ohnehin manuell säubern
  • Hybrid-Modelle, aus Wischen und Saugen, sind die vielseitigste Lösung, doch mitunter überzeugen sie in beiden Disziplinen nicht gleich gut

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