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Hochdruckreiniger mit Akku

Das sind die besten Hochdruckreiniger mit Akku

Hochdruckreiniger mit Akku haben einige Vorteile zu bieten. Weil man keinen Stromanschluss benötigt, sind die Geräte sehr mobil. Sie sind leichtgewichtig und kompakt. Daher eignen sie sich besonders gut für den Einsatz auf freien Flächen. Möchtest Du beispielsweise Dein Auto reinigen, kannst Du ein solches Gerät mit Leichtigkeit auf die Auffahrt tragen. Auch entlegene Orte im Garten können problemlos gereinigt werden.

Hochdruckreiniger mit Akku

Nachfolgend stellen wir Dir vor, welche Hochdruckreiniger mit Akku für Dich geeignet sind. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Hochdruckreiniger mit Akku – 3 Modelle in der Vorstellung

Worx WG629E

Hochdruckreiniger mit Ansaugfunktion

Der Worx WG629E  ist ein sehr innovativer Hochdruckreiniger mit Akku. Er funktioniert ohne Stromanschluss und kann mittels Selbstansaugfunktion jede Wasserquelle nutzen. Er funktioniert somit ohne Tank ist daher besonders leicht zu handhaben. Es verwundert daher kaum, dass das Gerät 2017 mit dem Red-Dot-Award ausgezeichnet wurde.

Mit einem Gewicht von lediglich 1,75 kg kann der Worx auch von Frauen und Senioren, ohne Mühe, getragen werden. Dank der geringen Breite kann er sehr kompakt verstaut werden. Um ihn in Betrieb zu nehmen, muss lediglich der Schlauch mit einer Wasserquelle verbunden sein. Diese kann z.B. ein Eimer, Fluss oder See sein. Somit kann man die eigene Ausrüstung selbst in der Wildnis sauber halten. Dank des Schnellverbinders kann man den Schlauch bei Bedarf aber auch einfach an einen Wasserhahn anschließen. Der Schlauch ist 6 m lang.

Um loslegen zu können, muss der 2 Ah Akku aufgeladen werden. Dies dauert in etwa 3 Stunden. Anschließend kann man verschiedenste Maßnahmen ergreifen. Der WG629E kann in 2 Druckstufen arbeiten: entweder mit 6,5 bar oder mit 22 bar. Außerdem stehen 5 verschiedene Düsen zur Verfügung. Praktischerweise kann man mit diesen nicht nur Schmutz entfernen, sondern auch den Garten bewässern. Dazu ist es natürlich ratsam, einen breiten und schwachen Strahl zu verwenden.

Mit diesem Gerät ist es möglich, die Ausrüstung mobil zu reinigen. So bleibt beispielsweise der Innenraum des Autos stets sauber. Die Flächenleistung beläuft sich auf 120 Liter/Stunde, was für moderate Zwecke vollkommen ausreicht. Für die Reinigung großer Hausfassaden eignen sich andere Geräte besser. Zum Transport können sämtliche Komponenten in einer Netztasche verstaut werden, damit auch garantiert nichts verloren geht.

Insgesamt ist der Worx WG629E ein sehr innovativer Hochdruckreiniger mit Akku. Er kommt ohne Strom und ohne Tank aus. Das Wasser kann aus jeglichen Quellen bezogen werden. Man kann Behälter mitführen oder alternativ Gewässer nutzen. Selbst Salzwasser stellt kein Problem dar. In Sachen Mobilität und Handhabung ist dieses Gerät eigentlich nicht zu schlagen.

Kärcher Cleaner OC 3

Hochdruckreiniger ohne Strom

Der Kärcher Cleaner OC 3  ist ein empfehlenswerter Hochdruckreiniger mit Akku und Tank. Die Firma gilt als Erfinder der Hochdruckreiniger und blickt auf eine Entwicklung von über 60 Jahren zurück. Der Cleaner OC 3 wird in Deutschland hergestellt und arbeitet mit einem Tank, der 4 Liter fasst. Damit eignet er sich für Einsatz bei kleineren Problemen.

Unbefüllt wiegt das Gerät ca. 2,1 kg. Der Wassertank kann zum Befüllen abgenommen werden. Dank der kompakten Kastenform lässt sich der Kärcher zudem sehr platzsparend transportieren und findet stets einen stabilen Stand. Um loslegen zu können, muss zuerst der Lithium-Ionen-Akku aufgeladen werden. Für eine volle Ladung müssen ca. 3 Stunden Wartezeit eingeplant werden. Im Betrieb hält der Akku dann 15 Minuten, weshalb man das Gerät nur für sporadische Einsätze nutzen kann.

Der Kärcher arbeitet mit Niedrigdruck. Somit kann er auch direkt auf sensible Bereiche gerichtet werden, ohne Schäden anzurichten. Von Nachteil ist dabei natürlich, dass nur recht moderate bzw. neue Verschmutzungen entfernt werden. Hartnäckige Flechten, Kaugummis und Co. werden vermutlich nicht gelöst. Weiterhin beläuft sich die Flächenleistung auf 60 Liter/Stunde, womit die maximale Empfehlung in etwas der Größe eines Autos entspricht. Am besten kommt das Gerät jedoch mit kleineren Objekten, wie einem Fahrrad, zurecht. Andere Arbeiten würden zu lange dauern.

Auch mit dem Cleaner OC 3 kann man sehr variabel arbeiten. Es steht ein umfangreiches Zubehör, wie beispielsweise diverse Aufsätze und eine Transportbox, zur Verfügung. Außerdem kann er auch mit dem zum Lieferumfang gehörenden Ansaugschlauch betrieben werden. Hier braucht man dann keinen Tank mehr und kann die Outdoor-Ausrüstung mobil reinigen.

Das Familienunternehmen Kärcher gilt als Erfinder der Hochdruckreiniger. Seit mehr als 60 Jahren werden diese Produkte kontinuierlich weiterentwickelt. Der OC 3 nimmt dabei die Rolle von einem guten Hochdruckreiniger mit Akku ein. Er ist durchdacht konzipiert, sodass er sich einfach handhaben und lagern lässt. Auch die Funktionalität ist löblich. Verschiedene Aufsätze ermöglichen es, angepasst auf die jeweilige Situation zu reagieren. Außerdem muss man den Tank nicht zwangsweise verwenden, da zusätzlich ein Ansaugschlauch bereitliegt.

aqua2go GD86

Hochdruckreiniger mit Tank und Akku

Auch der aqua2go GD86  ist ein solider Hochdruckreiniger mit Akku und Tank. Er verfügt wahlweise über einen Tank mit 17 oder 20 Litern. Somit kann eine ausreichende Flächenleistung, ohne die Arbeit ständig unterbrechen zu müssen, gewährleistet werden. Laut Hersteller kann er mit Hilfe des 20-Liter-Tanks ca. 30 Minuten am Stück laufen. Er funktioniert ohne Stromanschluss und wird von einem 220-Volt-Akku angetrieben.

Das Gerät wiegt im leeren Zustand ca. 7 kg und gefüllt dementsprechend bis zu 27 kg. Damit man es leicht transportieren kann, sind Transportrollen am Gehäuse vorhanden. Zudem befindet sich an der Oberseite ein Tragegriff. Beim Aufsatz kannst Du zwischen einem Sprühkopf, einem Brausekopf und einer langen Bürste wählen. Zudem sitzt eine LED-Taschenlampe am Gerät, mit der man auch entlegene Stellen beleuchten und so das Maß der Verschmutzung in Erfahrung bringen kann. Der Wasserdruck kann variabel, zwischen 3 und 10 bar, verstellt werden.

Zum weiteren Lieferumfang gehört ein 6 m langer Wasserschlauch. Zudem ist ein 12-Volt-Kabel vorhanden. Mit diesem kann die Taschenlampe auch in einem Zigarettenanzünder aufgeladen werden. Der Schlauch und die Sprühlanze können übrigens direkt man Gerät fixiert werden, sodass sich der aqua2go noch einfacher transportieren lässt.

Auch der aqua2go GD86 ist ein guter Hochdruckreiniger mit Akku. Er verfügt über einen großen Tank, womit man weitestgehend unterbrechungsfrei arbeiten kann. Die Kunden sind von ihm überzeugt und benutzen ihn gerne für kleine Einsätze, wie das Reinigen eines Fahrrads. Er arbeitet in etwa mit der 3-fachen Intensität eines normalen Gartenschlauches.

Hochdruckreiniger mit Akku – Das gilt es bei der Auswahl zu beachten

Wasserquelle

Ein Hochdruckreiniger mit Akku bezieht sein Wasser entweder aus einem Tank oder einer unmittelbaren Quelle in der Nähe. Der Tank ist die gängige Variante. Im privaten Bereich verfügt er meistens über ein Volumen zwischen 4 und 20 Litern. Je größer er ist, desto länger kann man natürlich arbeiten, ohne Pausen einzulegen. Grundsätzlich muss die Arbeit, im Vergleich zur permanenten Versorgung, aber kürzer ausfallen.

Um längere Arbeiten mit einem Tank durchführen zu können, muss man die Arbeit zwischenzeitlich unterbrechen und den Tank neu auffüllen. Selbstverständlich muss man nicht das gesamte Gerät zur Quelle tragen, sondern kann den Tank dazu einfach separat abnehmen und anschließend wieder einsetzen.

Eine Alternative ist ein selbstansaugender Akku-Hochdruckreiniger ohne Tank. Ein solches Gerät kann das Wasser aus einer beliebigen Quelle beziehen und ist deshalb sehr flexibel einsetzbar. Als Quelle empfehlen sich beispielsweise Kunststoff-Behälter oder, wenn es ganz kompakt sein soll, kleine Falteimer. Auch natürliche Quellen, wie ein Gewässer, können genutzt werden. So kann man z.B. die Camping-Ausrüstung, die Strand-Garnitur, Gartenwerkzeuge oder das Boot im Hafen säubern. Praktischerweise können manche Geräte sowohl mobil, als auch mit dem angeschlossenen Gartenschlauch betrieben werden.

Wasserdruck

Auch der Wasserdruck spielt bei einem Hochdruckreiniger eine wesentliche Rolle. Er ist entscheidend, ob hartnäckige Verschmutzungen gelöst werden können oder nicht gelöst werden können. Er wird in der Einheit bar angegeben. Professionelle Hochdruckringer für die Industrie erreichen bis zu 2000 bar. Ein derartiger Druck ermöglicht es, selbst Gestein und Metall zu schneiden. Angetrieben werden die Geräte von leistungsfähigen Benzin-Motoren.

Der gemeine Elektro-Hochdruckreiniger verfügt über 80-200 bar. Damit kann man auch schon einmal Flechten oder Kaugummis von einer Oberfläche lösen. Ein Hochdruckreiniger mit Akku weist hingegen keinen allzu hohen Druck auf. Er beläuft sich meist auf bis zu 25 bar. Somit eignen sich diese Geräte nur für oberflächliche Verschmutzungen, wie Matsch und Sand. Eingetrockneter und hartnäckiger Schmutz kann man diesen Geräten nicht gelöst werden.

Flächenleistung

Ein Hochdruckreiniger mit Akku eignet sich nicht für die Reinigung großer Flächen. Man erkennt dies an der Fördermenge pro Stunde. Gängig sind bei elektrischen Geräten Fördermengen zwischen 350 und 600 Litern pro Stunde. Die Akku-Hochdruckreiniger schaffen hingegen oftmals weniger als 200 Liter pro Stunde. Damit eignen sie sich vordergründig für die unkomplizierte und schnelle Reinigung von kleinen Flächen.

In der Regel sind Autos, Fahrräder, Gartenmöbel und Outdoor-Equipment ideal geeignet. Die Arbeit sollte sich auf ca. 15-20 Minuten beschränken. Das hängt natürlich auch von der Laufzeit des Akkus ab. Je höher die Amperestunden sind, desto länger hält jener. Zwischenzeitliche Ladezeiten sollte man vermeiden, weshalb sich bei längeren Arbeiten dann eher die Nutzung mehrerer Akkus empfiehlt, sofern diese austauschbar sind.

Handhabung

Der größte Vorteil von einem Hochdruckreiniger mit Akku ist die einfache Handhabung. Im leeren Zustand wiegen die Geräte zwischen 1,5 und 7 kg. Somit lassen sie sich sehr leicht tragen, ohne sich dabei anstrengen zu müssen. Zudem kann man die Maße als kompakt bezeichnen, weshalb sie innerhalb der Ausrüstung immer einen Platz finden. Auch die Lagerung ist aus diesem Grund sehr platzsparend.

Der gefüllte Tank macht den Löwenanteil des Gewichts aus. Es sollte sich daher ein solider Tragegriff am Gehäuse befinden, damit man den arbeitsfähigen Hochdruckreiniger ergonomisch fortbewegen kann.

Die Bedienung eines solches Modells ist im Übrigen unkompliziert. Oftmals kann der Druck variiert werden, sodass man sich an die zu bearbeitende Fläche anpassen kann. Den Druck adäquat anzupassen, ist wichtig. Andernfalls können Schäden auftreten.

Reinigungsmittel

Als Reinigungsmittel findet zumeist kaltes Wasser Verwendung. Es schont den Untergrund und eignet sich daher auch für die Behandlung anfälliger Flächen. Heißwasser kann eine Alternative sein, wenn es um etwas hartnäckigere Verschmutzungen geht. Jenes kann den Umstand, dass der Druck nicht ganz so hoch ist, ausgleichen.

Des Weiteren ist es teilweise möglich, chemische Reiniger einzusetzen. Jene bekämpfen den Schmutz sehr effektiv. Weil sie aggressiv arbeiten, ist allerdings auch die Gefahr erhöht, Schäden anzurichten. Für sensible Flächen kommen chemische Reiniger deshalb nicht in Frage. Sie sollten zudem immer mit ausreichend viel Wasser vermischt werden, damit sich die Umweltbelastung in Grenzen hält.

Hochdruckreiniger mit Akku – Das sind die Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Sehr mobil, weshalb man auch entlegene Ecken im Garten erreicht
  • Leichtes Gewicht ermöglicht kräfteschonende Handhabung
  • Kompakte Maße sorgen dafür, dass man die Geräte auch an den Strand oder zum Camping mitnehmen kann
  • Recht leise im Betrieb
  • Emissionsarm

Nachteile

  • Weniger Wasserdruck, als die großen Modelle
  • Flächenleistung hängt von unmittelbaren Wasserquellen ab

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