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Hochdruckreiniger für Dachreinigung

Die besten Hochdruckreiniger für die Dachreinigung

Ein Hochdruckreiniger ist sehr komfortabel. Mit einem guten Modell lassen sich selbst hartnäckigste Verschmutzungen innerhalb kürzester Zeit entfernen. Die Geräte sind sehr leistungsfähig und vielfältig einsetzbar. Bei der Suche nach einem Hochdruckreiniger für die Dachreinigung sollte man jedoch einige Dinge beachten, damit es nicht zu Unfällen kommt.

Hochdruckreiniger für Dachreinigung

Nachfolgend stellen wir Dir vor, welche Hochdruckreiniger für die Dachreinigung geeignet sind. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Hochdruckreiniger für Dachreinigung – 3 empfehlenswerte Modelle

Bosch EasyAquatak 110

Hochdruckreiniger Dach

Der Bosch EasyAquatak 110  ist ein empfehlenswerter Hochdruckreiniger für die Dachreinigung. Er wiegt lediglich 4 kg und verfügt über einen breiten Stand. Man kann ihn also ohne Probleme eine Leiter hochtragen und ihn anschließend sicher auf dem Dach abstellen. Die Lanze kann beim Transport am Gerät verankert werden, sodass die Unfallgefahr auf ein Minimum reduziert wird. Beim Pausieren kann man die Lanze natürlich auch am Gerät fixieren, um beide Hände frei zu haben.

Mit einer Kabellänge von 5 m und einem Schlauch, der 3 m lang ist, ergibt sich ein Aktionsradius von 8 Metern. Das Gerät arbeitet mit einem Wasserdruck von bis zu 110 bar, was in den meisten Fällen vollkommen ausreichen wird. Die Fördermenge beläuft sich auf 330 Liter/Stunde. Dank mehrerer Aufsätze, kann man sehr flexibel arbeiten. Zum Lieferumfang gehören eine Roto-Punkt-Düse, eine Hochdruck-Schaumdüse sowie eine Flachstrahl-Düse.

Des Weiteren arbeitet der EasyAquatak sehr energieschonend. Die Pumpe läuft nur, wenn man auch tatsächlich Leistung abruft (Auto-Stop-System). Dank der kompakten und leichten Bauweise kann dieser Hochdruckreiniger sogar in der Dachrinne platziert werden. Sein Gehäuse besteht zudem aus robustem Kunststoff. Es es recht stoßsicher, weshalb der Bosch Stürze bis zu einer gewissen Intensität unbeschadet überstehen wird.

Insgesamt ist der EasyAquatak 110 ist ein empfehlenswerter Hochdruckreiniger für die Dachreinigung. Er ist sehr leicht und kompakt, weshalb er auch von Frauen und Senioren leicht transportiert werden kann. Da er über einen besonders breiten Schwerpunkt verfügt, kann er auch im abschüssigen Gelände sicher abgestellt werden. Mit den 3 Aufsätzen kann man sehr variabel auf die jeweiligen Gegebenheiten reagieren.

Kärcher K4 Full Control

Hochdruckreiniger Dachrinnenreinigung

Der Kärcher K4 Full Control  ist ein hochwertiger Hochdruckreiniger für die Dachreinigung. Er arbeitet mit einem Wasserdruck von bis zu 130 bar. Die Flächenleistung beläuft sich auf 30 m²/Stunde, womit sich moderat große Flächen zügig reinigen lassen. Es werden bis zu 420 Liter Wasser/Stunde gefördert. Weiterhin darf das Wasser im Zulauf bis zu 40°C warm sein.

Mit einem Gewicht von 11,2 kg lässt sich auch dieses Gerät auf ein Dach befördern, ohne sich dabei großen Gefahren aussetzen zu müssen. Der Standfuß wurde an der Vorderseite verlängert, sodass der K4 auch auf unwegsamen Untergründen sicher stehen kann. Weil der Hochdruckschlauch solide 6 m lang ist, kann man sehr mobil arbeiten. Es stehen mehrere Strahlmöglichkeiten zur Verfügung. Um Veränderungen vorzunehmen, musst Du keinen Aufsatz abnehmen, sondern einfach nur am Vario-Strahlrohr drehen.

Auch der Druck lässt sich regulieren, sodass Du Dich langsam an die zu bearbeitende Fläche herantasten kannst (ab 20 bar). Auf dem LED-Display wird der Druck durchgehend angezeigt, damit es nicht zu gefährlichen Fehleinschätzungen kommen kann. Um den K4 in einer aufrechten Körperhaltung zu schieben, kann der Griff an der Oberseite im Übrigen ausgefahren werden.

Das Strahlrohr kann nach der Arbeit am Gerät fixiert werden. Auch das Zubehör lässt sich direkt am Gerät verstauen, damit man jederzeit Veränderungen vornehmen kann und eine platzsparende Lagerung möglich wird. Zusätzlich ist es möglich, in einen Behälter chemische Reinigungsmittel zu füllen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kärcher K4 Full Control ein guter Hochdruckreiniger für die Dachreinigung ist. Sämtliche Einstellungen lassen sich komfortabel am Strahlrohr vornehmen, sodass keine unnötigen Pausen eingelegt werden müssen. Weil der Motor permanent mit Wasser gekühlt wird, ist er sehr haltbar. Daher sind auch keine Belüftungsschlitze vorhanden, in welche Dreck und Unrat eindringen könnten. Zudem ist das Gerät angenehm leise, weshalb die Arbeit ruhig und stressfrei abläuft.

Kärcher K3 Full Control

Hochdruckreiniger Dachziegel Pfannen

 

Auch der Kärcher K3 Full Control  ist ein guter Hochdruckreiniger für die Dachreinigung. Mit einem Gewicht von 4,3 kg fällt er kleiner aus und lässt sich dementsprechend sehr leicht handhaben. Er kann problemlos mit einer Hand getragen werden, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Mit einem Wasserdruck von bis zu 120 bar entfernt das kompakte Gerät trotzdem hartnäckigen Schmutz. Auch die Flächenleistung ist mit 380 Litern/Stunde sehr solide, weshalb man nicht allzu viel Zeit mit der Arbeit verbringen muss.

Der Lieferumfang ist weitreichend. Dazu gehören 6 Meter Hochdruckschlauch, ein Adapter für den Gartenschlauch, ein abnehmbarer Tank für Reinigungsmittel, eine Dreckfräse und die beliebte Vario-Power-Jet-Düse. Druck und Strahl können direkt der Düse verändert werden, weshalb man keine Unterbrechungen einlegen muss. Um konzentrierte und hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen, ist es ratsam, die Dreckfräse zu nutzen. Mit Hilfe dieser kann auch das Grillrost gesäubert oder angetrocknete Kaugummis entfernt werden.

Die Pistole und die Düse lassen sich am K3 befestigen, weshalb der Transport noch einfacher ist. Mit einer Breite von ca. 30 cm lässt sich das Gerät ohnehin sehr platzsparend verstauen. Weil der Standfuß breit ist, steht der K3, trotz des leichten Gewichts, stabil. Der Standfuß kann auch als Tragegriff verwendet werden. An der Oberseite befindet sich zusätzlich ein Teleskop-Griff, der ausgefahren werden kann.

Der Kärcher K3 ist ein kompakter Hochdruckreiniger für die Dachreinigung. Mit dem Full Control Kit kannst Du direkt durchstarten und eine Vielzahl von Verschmutzungen entfernen. Wenngleich Kärcher der Erfinder der Hochdruckreiniger ist und diese seit mehr als 60 Jahren herstellt, darf man von diesem Gerät nicht zu viel erwarten. Das leichte Gewicht kommt durch den Einsatz vieler Kunststoffteile zustande. Gerade diese sorgen aber dafür, dass man in schwierigen Situationen nicht aus dem Gleichgewicht kommt und souverän arbeiten kann.

Hochdruckreiniger für Dachreinigung – Darauf kommt es bei der Auswahl an

Druck

Der Wasserdruck spielt eine wesentliche Rolle bei der Suche nach Hochdruckreiniger für die Dachreinigung. Im privaten Bereich liegt er meist zwischen 80 und 200 bar. Je höher er ausfällt, desto besser lassen sich Verschmutzungen entfernen. Natürlich steigt damit aber auch die Gefahr, die jeweilige Oberfläche zu beschädigen. Man sollte deshalb immer abwägen, wie viel Druck man der jeweiligen Fläche zumuten kann.

Dachpfannen können empfindlich sein. Selbst wenn es sich um massive Ziegel handelt, kann es zu Problemen kommen. Man darf die Düse niemals direkt in eine Überlappung zweier Ziegel halten. Hier kann Wasser eindringen und zu weitreichend Schäden führen. Am besten ist es daher, wenn das Wasser stets von oben nach unten fließt und die Düse entsprechend gehalten wird.

Man sollte mit der niedrigsten Stufe beginnen. Lassen sich hier bereits Moos und Co. entfernen, gibt es keinen Anlass, die Ziegel unnötig zu belasten. Zu viel Druck kann ohnehin dazu führen, dass das Schmutzwasser in andere Bereiche am Haus und im Garten gelangt, wo es ebenfalls Schäden anrichten kann.

Sind Gewächse vorhanden, die Wurzeln gebildet haben, sollte man keinen Hochdruckreiniger einsetzen. Wie bei einer Baumwurzel im Asphalt, würde man hier beim Entfernen einen Kollateralschaden anrichten.

Flächenleistung

Auch die Flächenleistung ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl. Sie wird in m²/Stunde angegeben. Weil Dachflächen groß sind, sollte man dementsprechend auch ein Gerät mit hoher Flächenleistung nutzen. Ab 50 m²/Stunde ist es möglich, ein komplettes Dach in einem angenehmen Zeitraum zu pflegen.

Neben der Flächenleistung, kann auch die Fördermenge ein Indikator für eine Eignung sein. Je höher diese ausfällt, desto schneller ist das Dach restlos vom Schmutz befreit. Eine hohe Fördermenge wirkt sich zudem positiv auf die Energiebilanz im Gesamten aus.

Antrieb

Hochdruckreiniger werden entweder elektrisch oder mit Benzin betrieben. Beide Antriebe haben jeweils Vor- und Nachteile.

Im Privaten sind elektrische Hochdruckreiniger beliebter. Sie sind leichtgewichtig und lassen sich dementsprechend einfach transportieren. Zudem sind sie angenehm leise und stoßen wenige Emissionen aus. Für den Betrieb muss sich jedoch stets eine Stromquelle in der Nähe befinden. Der Aktionsradius beschränkt sich auf die Länge des Stromkabels und die Länge des Schlauches. Ein Nachteil ist die Verwendung etlicher Kunststoffteile, welche die Haltbarkeit einschränken.

Benzinbetriebene Hochdruckreiniger arbeiten mit einem kräftigen Motor. Sie eignen sich für sehr starke Verschmutzungen. Die Handhabung ist allerdings mit mehr Aufwand verbunden, weil sie schwerer und größer sind. Für die Dachreinigung eignen sie sich daher eher nicht. Wenn sie umkippen, können weitreichende Schäden auftreten. Im schlimmsten Fall wird der Benutzer vom Dach gerissen.

Maße & Gewicht

Auch die Handhabung sollte bei einem Hochdruckreiniger für die Dachreinigung wichtig sein. Der Hochdruckreiniger darf keine Belastung sein. Im besten Falle wiegt er unter 20 kg, womit er sich z.B. noch recht gut auf einer Leiter tragen lässt. Seine Maße sollten kompakt ausfallen. Damit er auf dem Dach einen sicheren Halt finden, muss er stabil stehen.

Der Schwerpunkt sollte gleichmäßig sein und im unteren Drittel liegen, damit die Unfallgefahr nicht erhöht wird. Praktisch ist weiterhin, wenn eine Kabeltrommel und eine intelligente Schlauchführung am Gerät vorhanden sind. Der Schlauch darf auf keinen Fall bei der Arbeit im Wege sein, weil man dann schneller stolpern kann.

Die kleinen Modelle können zudem einhändig getragen und platzsparend gelagert werden. Oftmals befindet sich ein Tragegriff am Gehäuse. Eine Hand kann sich daher beim Aufstieg auf Dach stets an der Leiter befinden. Mittlerweile braucht man sich auch nicht mehr um eine eingeschränkte Leistung sorgen. Modelle bis 20 kg arbeiten mit bis zu 180 bar und einer Flächenleistung von 60 m²/Stunde, was in der Regel mehr als ausreichend ist.

Reinigungsmittel

Neben der Wahl zwischen kaltem und heißem Wasser, können auch chemische Reinigungsmittel in einem Hochdruckreiniger Verwendung finden. Sie können zusätzlich helfen, starke Verschmutzungen zu lösen. Man sollte es mit dem Einsatz aber definitiv nicht übertrieben, da sich eine höhere Belastung für die Umwelt einstellt. Es ist ratsam, das chemische Reinigungsmittel gut mit dem Leitungswasser zu verdünnen.

Bei der Dachreinigung sollten weder Heißwasser, noch chemische Mittel zum Einsatz kommen. Die Ziegel sind zu empfindlich. Außerdem können hier noch größere Schäden angerichtet werden, falls das Wasser eindringt. Lässt sich der Schmutz nicht mit moderat warmem Leistungswasser entfernen, sollte man andere Maßnahmen ergreifen. Andernfalls kann es zur starken Bildung von Schmutzwasser kommen. Gelangt diese Mischung in die Dachrinne, kann sie aushärten und für extreme Verstopfungen sorgen. Auch Rasen- und Blumenflächen müssen meist neu angelegt werden, wenn sie mit diesem Schmutzwasser in Verbindung kommen.

Hochdruckreiniger für Dachreinigung – Gefahren durch Ausrutschen, eindringendes Wasser und Asbest

Die Zeit sowie harte Witterungsbedingungen lassen ein Dach optisch altern. Es bilden sich Ablagerungen von Moos, Flechten und Co. Es ist verständlich und lobenswert, wenn Du Dein Dach in diesem Fall vom Schmutz befreien möchtest. Dennoch kann es gefährlich sein, mit einem Hochdruckreiniger auf ein Dach zu steigen.

Ist der Neigungswinkel zu groß und das Dach feucht, kann man schnell ausrutschen. Hier droht Lebensgefahr. Dass Personen von einem Hausdach fallen, kommt leider nicht allzu selten vor. Du solltest Dich deshalb vorsehen. Am besten eignen sich Flachdächer für die Reinigung, obwohl man auch hier an den Kanten aufpassen muss. Die Reinigung vom Boden aus ist am sichersten. Hier erreicht man jedoch leider nur die Dachrinne und eventuell den untersten Bereich der Abdeckung.

Es empfehlen sich Haltegurte zur Sicherung. Auch Dachleitern können Dir helfen, auf dem Dach Halt zu finden. Im Dachdecker-Fachbetrieb gibt es auch spezielle Rundumsicherungen.

Weiterhin geht auch eine Gefahr für das Dach aus. Der Strahl eines Hochdruckreinigers ist kraftvoll. Er kann für Schäden sorgen und die Haltbarkeit verringern. Erfolgt die Reinigung unbedacht, kann Schmutz zwischen die Pfannen gedrückt werden. Das kann im schlimmsten Fall zu einer Undichtigkeit führen. Besonders bei den Überlappungen der Ziegel gilt es, behutsam zu sein bzw. diese eher auszulassen. Man sollte auf chemische Reinigungsmittel bei der Dachreinigung verzichten.

Ist Asbest im Material enthalten, sollte man auf keinen Fall zum Hochdruckreiniger greifen. Der Strahl kann dieses giftige Material freisetzen. Des Weiteren können sensible Dachpfannen bereits beschädigt werden, wenn man auf ihnen herumläuft.

Handelt es sich um weitreichende Verschmutzungen, sollte man einen Fachmann beauftragen. Dieser kann die Lage am besten einschätzen. Unter Umständen ist eine Neueindeckung nämlich die bessere Lösung, als die unterliegenden Schichten womöglich unbedacht zu beschädigen.

In diesen Fällen darfst Du keinen Hochdruckreiniger für die Dachreinigung einsetzen:

  • Asbest im Dacheindeckungsmaterial (kann freigesetzt werden)
  • Wenn es zu einer Wurzelbildung gekommen ist (Kollateralschäden unvermeidbar)
  • Grundsätzlich hoher Neigungswinkel (Wasser und Schlick bilden eine äußert rutschige Substanz, die der Glätte von Eis ähnelt)
  • Nässe und Laub in der Neigung, die keinen sicheren Stand gewährleisten
  • Empfindliche Dachpfannen (harter Besen kann eine Alternative sein)
  • Bei sehr weitreichenden Verschmutzungen ist eine Neueindeckung die bessere Lösung

Das passiert, wenn man unvorsichtig zu Werke geht:

  • Stürze, die bis zur Querschnittslähmung oder dem Tode führen können
  • Dämmung fängt an zu schimmeln
  • Dachstuhl wird durch eindringendes Wasser morsch
  • Geschossdecke wird in Mitleidenschaft gezogen
  • Zu starker Strahl sorgt dafür, dass sich das verschmutzte Spritzwasser an der Fassade, auf der Terrasse, in Beeten und auf dem Rasen verteilt

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