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Tauchpumpe für Gartenbewässerung

Die besten Tauchpumpen für die Gartenbewässerung

Sowohl gefühlt, als auch empirisch werden die Sommer aktuell in Mitteleuropa immer heißer. Unter derart trockenen Bedingungen leiden Nutzpflanzen und Zierpflanzen im Garten gleichermaßen. Abhilfe schaffet da nur eine künstliche Bewässerung. Da Leitungswasser in großen Mengen immer teurer wird, bietet sich hier eine Tauchpumpe für die Gartenbewässerung an. Mit ihrer Hilfe kannst Du günstiges Regen- und Teichwasser nutzen. Solche Modelle sind leistungsfähig und können selbst in einem sehr tiefen Bohrbrunnen zum Einsatz kommen. Auch Zisternen und Wassertanks kommen natürlich in Frage.

Welche Tauchpumpe für Gartenbewässerung

Welche Tauchpumpe für die Gartenbewässerung geeignet ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Du erfährst außerdem, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Tauchpumpe für Gartenbewässerung – 3 empfehlenswerte Modelle

GARDENA Comfort 6000/5

Tauchdruckpumpe Gartenbewässerung

Die Firma Gardena ist ein innovativer Hersteller von Gartenprodukten und erlangte weltweite Bekanntheit mit raffinierten Schlauch-Systemen. Bei der Gardena Comfort 6000/5 handelt es sich um eine hochwertige Tauchpumpe für die Gartenbewässerung. Sie ist sehr leistungsfähig und wird mit einem 15 Meter langen Befestigungsseil, sowie einem 15 Meter langen Netzkabel ausgeliefert. In der besten Ausstattung kann man den Betrieb zudem komplett automatisieren.

Das Gerät eignet sich sowohl für die Bewässerung, als auch für die Wasser-Versorgung des Haushalts (Toilette, Waschmaschine, Trockner). Die Pumpe fördert bis zu 6000 Liter Wasser/Stunde und kann somit genügend Wasser für viele Pflanzen im Garten bereitstellen. Als Gewinde kommt der Standard-Durchmesser von 33,3 mm zum Einsatz. Natürlich kann jedes Gardena-Schlauchsystem angeschlossen werden.

Die Förderhöhe beläuft sich auf bis zu 45 Meter, weshalb man die Pumpe auch in sehr tiefen Brunnen einsetzen kann. Zudem darf sich die Eintauchtiefe auf probate 12 Meter belaufen. Der Stromverbrauch fällt in diesem Zusammenhang, mit 1050 Watt, in Ordnung aus. Aufgrund des vorhandenen Durchfluss-Sensors spart man Strom ein, denn das Ein- und Abschalten erfolgt automatisch.

Des Weiteren kann man die Verarbeitung als seht gut bezeichnen. Filter-Elemente aus rostfreiem Edelstahl verhindern, dass Schmutz in die Pumpe eindringt. Neben dem Trockenlaufschutz, ist auch ein Schutz gegen Überhitzung eingebaut. Das Pumpenlaufwerk arbeitet im Übrigen 4-stufig sowie leise und effizient. Außerdem gilt der Kondensatormotor als wartungsarm.

Alles in allem ist die Gardena Comfort 6000/5 eine empfehlenswerte Tauchpumpe für die Gartenbewässerung. Sie lässt sich einfach in Betrieb nehmen und ist robust verarbeitet. Sämtliche Komponenten sind auf eine gute Haltbarkeit ausgelegt. Du kannst Deine Bewässerung sowohl aus tiefen Brunnen und Zisternen, als auch klassisch aus einem Teich heraus gewährleisten. Der Druck ist auf jeden Fall lobenswert. Für eine hohe Sicherheit sorgen der Trockenlaufschutz und ein Thermoschutzschalter.

Einhell GC-DW 900 N

Einhell GC-DW 900 N Test Erfahrungen

Das Unternehmen Einhell stammt aus Bayern und steht für ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die Einhell GC-DW 900 N ist eine beliebte Tauchdruckpumpe für die Gartenbewässerung. Sie kann viel Druck aufbauen und daher auch problemlos an den Rasensprenger angeschlossen werden.

Auch dieses Modell fördert bis zu 6000 Liter Wasser/Stunde. Die Förderhöhe von 32 Metern offenbart flexible Einsatzmöglichen in großen Tiefen als auch überirdisch. In diesem Zusammenhang muss man aber beachten, dass das Wasser nicht tiefer als 7 Meter sein darf. Das zum Lieferumfang gehörende Netzkabel ist 10 Meter lang. Weil der Anschluss aus einer Edelstahl-Fassung besteht, kann sich diese nicht verformen und ist darüber hinaus sehr belastbar. Weiterhin ist die Gleitringdichtung, dank Keramik, sehr haltbar und muss nicht gewartet werden.

Weite Teile des Gehäuses bestehen aus rostfreiem Edelstahl, weshalb das Gerät auch den Kontakt mit Beton-Wänden wegsteckt. Das Leistungsvermögen betrachtend, fällt der Stromverbrauch mit 900 Watt moderat aus. Weil es sich um eine Klarwasser-Pumpe handelt, sollte kaum Unrat vorhanden sein. Die Pumpe fördert Partikel bis zu einem Durchmesser von 2,5 mm.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einhell GC-DW 900 N nicht grundlos eine beliebte Tauchpumpe für die Gartenbewässerung ist. Sie ist sehr robust verarbeitet und unkompliziert zu handhaben. Letztere kann auch mal unsanft ausfallen, da Edelstahl- und Keramik-Elemente vorhanden sind. Auch hier gibt es eine probate Förderhöhe, welche den universellen Einsatz gleichermaßen in tiefen Brunnen, wie im Gartenteich ermöglicht. Es wird jederzeit genug Druck zur Verfügung gestellt, um ein Bewässerungs-System betreiben zu können. Die Kunden sind mit dieser Pumpe sehr zufrieden. Wenn es mit ihr innerhalb der ersten 2 Jahre Probleme gibt, kannst Du sie einfach zurückschicken.

Makita PF1010

Makita PF1010 Test Erfahrungen

Die japanische Firma Makita wird weltweit von Heim- und Handwerkern geschätzt. Markenzeichen ist natürlich die blaue Färbung. Die Makita PF1010 ist eine preiswerte Tauchpumpe für die Gartenbewässerung. Es handelt sich im engeren Sinne für ein Modell, welches eigentlich für Schmutzwasser gedacht ist. Daher wird auf jeden Fall genug Druck aufgebaut, um Bewässerungsmaßnahmen durchführen zu können.

Da die Pumpe gigantische 14.400 Liter pro Stunde fördern kann, kommt sie auch für sehr weitreichende  Bewässerungsmaßnahmen in Frage. Ihr Elektro-Motor braucht zu diesem Zweck 1100 Watt. Die Förderhöhe beläuft sich auf 10 Meter, die maximale Wassertiefe auf 5 Meter. Deshalb ist man bei der Wahl der Wasserquelle etwas eingeschränkter. Der vorhandene Schwimmschalter ist justierbar.

Des Weiteren besteht das Gehäuse aus Polypropylen. Dieser Kunststoff ist hart und wärmebeständig. Das Eigengewicht hält sich mit 5,3 kg in Grenzen, was die Handhabung komfortabel macht. Zudem ist die Pumpe nur 17 cm breit und passt somit auch in enge Öffnungen. Beachten musst Du außerdem, dass der Schlauchanschluss 38 mm dick ist.

Insgesamt ist die Makita Pf1010 eine probate Tauchpumpe für die Gartenbewässerung. Sie ist angenehm preiswert und nimmt es dennoch mit klarem, wie schmutzigem Wasser auf. Dank der enormen Fördermenge von 14.400 Litern/Stunde kann man zügig alle Pflanzen mit Wasser versorgen. Für eine hohe Sicherheit sorgt dabei der vorhandene Überlastschutz. Die Auslieferung der Pumpe erfolgt zusammen mit einem Anschlussstück und einer Schlauchtülle.

Tauchpumpe für Gartenbewässerung – Das gilt es zu beachten

Gegebenheiten vor Ort

Es gibt nicht die perfekte Pumpe, die für alle Zwecke geeignet ist. Tauchpumpen kann man im Allgemeinen in 2 Klassen einteilen: Schmutzwasser-Pumpen und Klarwasser-Pumpen. Schmutzwasser-Pumpen können auch grobe Partikel, bis 35 mm, fördern. Sie eignen sich daher für den Einsatz auf Baustellen und die Förderung von Abwasser. Du kannst sie aber auch zur Bewässerung einsetzen, wenn das Wasser zwar mit größeren Partikel versehen, aber immer noch für die Pflanzen nützlich ist.

Die erste Wahl für die Gartenbewässerung stellen Klarwasser-Pumpen dar. Diese empfehlen sich vordergründig für Brunnen und Zisternen, weil sie häufig schmal sind und für große Tiefen ausgelegt sind.

Wer ein großes System automatisch bewässern möchte, sollte auf eine sog. Tauchdruckpumpe zurückgreifen. Diese ist ist noch einmal leistungsfähiger, als Standard-Modelle.

Fördermenge

Die Fördermenge spielt bei der Suche eine wichtige Rolle. Sie definiert, wie viel Wasser pro Zeiteinheit für die Pflanzen bereitgestellt werden kann. Die Angabe erfolgt daher in der Einheit Liter/Stunde (manchmal auch m³/Stunde).

Je größer Dein Garten und Deine Beete sind, desto mehr Wasser sollte natürlich gefördert werden. Dafür ist der Elektromotor vorhanden. Ist er leistungsfähig, kann auch genug Wasser gefördert werden. Benzin-Motoren sind besonders kräftig, aber im Privaten oft nicht notwendig.

Üblicherweise liegt die Fördermenge zwischen 5.000 und 15.000 Litern pro Stunde. Das ist sehr gut und deutlich besser, als es eine normale Gartenpumpe kann.

Förderhöhe

Auch der Förderhöhe muss man Beachtung schenken. Sie gibt darüber Auskunft, wie lang das Schlauchsystem sein kann. Um das Wasser durch den Schlauch zu bewegen, braucht es Druck. 1 bar Druck kann dafür sorgen, dass das Wasser über eine Distanz von 10 Metern gefördert werden kann.

Manche Modelle erreichen Förderhöhen von über 100 Metern. Diese sind für tiefe Bohr-Brunnen bestens geeignet. Wer das Wasser hingegen aus einer Zisterne oder einem Tank holt, braucht oftmals lediglich eine Förderhöhe um 10 Meter.

Es empfiehlt sich in diesem Zusammenhang, einen Puffer einzubauen. Liegt Deine Quelle 10 Meter unter dem Erdboden, sollte die Förderhöhe eher bei 12-15 Metern liegen.

Eintauchtiefe

Die Eintauchtiefe ist ebenfalls bedeutsam. Je tiefer das Wasser ist, desto mehr Druck wirkt auf das Gerät ein. Ist es die Anlage zu schwächlich, kommt das Wasser nicht oben an.

Eine Tauchpumpe kann eine Eintauchtiefe von bis zu 20 Metern bewältigen. Die Messung erfolgt vom Rohrstutzen der Pumpe (Oberkante) bis zur Wasserlinie. Meistens genügen aber bereits Eintauchtiefen zwischen 3 und 7 Metern, was so gut wie jedes Gerät gewährleisten kann.

Beachten muss man allerdings, dass die Fördermenge mit einer zunehmenden Wassertiefe abnimmt. Das liegt daran, dass viel mehr Energie für die gleiche Wassermasse zur Verfügung gestellt werden muss.

Gehäuse

Es ist definitiv von Vorteil, wenn das Gehäuse robust und stoßsicher ist. Ansonsten kann die Pumpe beim Herablassen direkt ihre Funktionalität einbüßen. Insbesondere im Zusammenhang mit Beton-Zisternen sollte sie gut verarbeitet sein. Außerdem kann Schmutzwasser stark auf das Gehäuse einwirken.

Rostfreier Edelstahl ist eine gute Lösung, um jedweder Widrigkeit zu strotzen. Normalerweise genügt aber fester Kunststoff, welcher zusätzlich das Eigengewicht reduzieren kann.

Bei der Inbetriebnahme sollte man die Pumpe im Übrigen nur auf dem Rasen abstellen, wenn ein schützender Fuß vorhanden ist. Schließlich sollte kein Unrat ins Innere gelangen.

Maße & Gewicht

Je leichter und kompakter die Pumpe ist, desto einfacher sowie kräfteschonender fällt natürlich die Handhabung aus. Die Ausmaße und das Gewicht nehmen jedoch mit einem steigenden Leistungsvermögen zu.

Übliche Gewichte liegen zwischen 4 und 10 kg. Der Durchmesser kann sich auf 8 bis 30 cm belaufen. Wer das Gerät durch eine schmale Öffnung führen will, muss an dieser Stelle besonders aufmerksam sein. Die Länge spielt in diesem Zusammenhang eher eine unwesentliche Rolle.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist einer der wenigen Nachteile einer Tauchpumpe für die Gartenbewässerung. Man erkennt ihn anhand der Angabe der Leistungsaufnahme, welche widerum in der Einheit Watt ausgewiesen wird.

Man muss mindestens mit 250 Watt rechnen. Leistungsfähige Geräte können jedoch über 1000 Watt in Anspruch nehmen. Besonders bei großen Förderhöhen und im tiefen Wasser ist ein großes Leistungsvermögen von Nöten.

Sicherheit

Eine Tauchpumpe für die Gartenbewässerung ist recht sicher. Das liegt vor allem daran, dass eine automatische Abschaltung zum Standard geworden ist. Gefahren gehen vor allem von einem möglichen Trockenlauf, sowie einer Überhitzung des Motors aus.

Der vorhandene Schwimmschalter erkennt, auf welchem Niveau sich das Wasser befindet. Je nach Aufmachung, ist dieser mal mehr oder weniger zuverlässig. Wenn das Niveau elektronisch oder magnetisch ermittelt wird, kann man sich auf die Abschaltung verlassen.

Die Lautstärke der Pumpe kann ebenfalls auf die Sicherheit Einfluss nehmen. Sie sollte so gering wie möglich ausfallen, damit man im Notfall andere Stimmen schnell wahrnehmen kann. Man möchte darüber hinaus natürlich auch nicht den Beziehungen mit der Nachbarschaft schaden.

Tauchpumpe für Gartenbewässerung – Vor- & Nachteile im Überblick

Tauchpumpen haben viele Vorteile zu bieten. Dank ihres kräftigen Motors können sie in tiefliegenden Brunnen sowie Zisternen zum Einsatz kommen. Ihr Druck reicht meist aus, um in Wassertiefen von 10 oder mehr Metern arbeiten zu können. Da kann keine gewöhnliche Gartenpumpe mithalten. Dennoch kann eine Tauchpumpe auch mit Nachteilen verbunden sein. Damit Du die Vor- und Nachteile abwägen kannst, haben wir die nachfolgende Übersicht erstellt.

Vorteile

  • Flexibel einsetzbar in Brunnen, Pools, Teichen, Tanks und Zisternen
  • Kann auch im sehr tiefen Wasser eingesetzt werden
  • Hohe Fördermengen, zwischen 5.000 und 15.000 Liter/Stunde, möglich
  • Häufig robustes und stoßfestes Gehäuse
  • Automatische Abschaltung bei Überbeanspruchung/Trockenlauf
  • Wasserversorgung kann automatisiert werden
  • Kostengünstige Wasserquellen nutzbar
  • Kräftige Tauchdruckpumpen sind die beste Lösung für Bewässerungssysteme

Nachteile

  • Laufende Stromkosten deutlich höher, als bei anderen Gartenpumpen
  • Grobe Partikel können bei Klarwasser-Pumpen Probleme verursachen
  • Je nach Wasserquelle, kann jenes verunreinigt sein und unangenehm riechen

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