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Tauchpumpe ohne Schwimmer

Beste Klarwasser- und Schmutzwasserpumpen ohne Schwimmerschalter

Tauchpumpen lassen sich flexibel rund um das Haus und den Garten einsetzen. Sie eignen sich vordergründig zum Bewässern oder zum Entwässern. Als Einsatzort kommen Regentonnen, Zisternen, Teiche, Pools und sogar tiefe Bohr-Brunnen in Frage. Ein Schwimmer kann im Betrieb dafür sorgen, dass sich das Gerät automatisch ein- und ausschaltet. Wenn die Bedienung jedoch manuell erfolgen soll, kannst Du auch eine Tauchpumpe ohne Schwimmer nutzen. Diese lässt sich unkompliziert bedienen und ist weniger Anfälligkeit gegenüber Fehlfunktionen.

Tauchpumpe ohne Schwimmer

 

Welche Tauchpumpe ohne Schwimmer arbeitet, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Tauchpumpe ohne Schwimmer – 3 empfehlenswerte Modelle

GARDENA Comfort 9000 Entwässerungspumpe

Schmutzwasserpumpe ohne Schwimmer

Die Marke Gardena genießt viel Anerkennung und erlangte weltweite Bekanntheit durch innovative Schlauch-Systeme. Bei der Gardena Comfort 9000 handelt es sich um eine beliebte Tauchpumpe ohne Schwimmer. Sie eignet sich vordergründig zum Um- und Auspumpen. Die Lieferung erfolgt zusammen mit eine Universaladapter, der sich für Schläuche mit einem Durchmesser zwischen 13 und 38 mm eignet.

Die Pumpe fördert bis zu 9000 Liter Wasser/Stunde, weshalb auch große Vorhaben rasch umgesetzt werden können. Das Wasser kann leicht verunreinigt sein, da Partikel bis 5 mm erfolgreich aufgenommen werden können. Des Weiteren ist diese Pumpe flachabsaugend und kann das Wasser bis auf eine Höhe von 1 mm (wischtrocken) abpumpen. Das ist sehr praktisch und kann dafür sorgen, dass frustrierende Situationen vermieden werden. Trotz der kräftigen Leistung fällt der Stromverbrauch, mit 320 Watt, angenehm gering aus.

Obwohl dieses Gerät keinen Schwimmer-Schalter hat, kannst Du die Ein- und Ausschalthöhe dennoch flexibel einstellen und die Arbeit somit automatisieren. Dies gelingt Dir über die seitliche Leiste. Die Pumpe wiegt im Übrigen nur 3,8 kg, steht aber dennoch sehr stabil am Boden. Sowohl die Förderhöhe, als auch die Eintauchtiefe belaufen sich auf 7 Meter. Dementsprechend kannst Du das Gerät sehr flexibel, überirdisch wie unterirdisch, einsetzen.

Alles in allem ist die Gardena Comfort 9000 nicht grundlos eine beliebte Tauchpumpe ohne Schwimmer. Sie fördert bis zu 9000 Liter/Stunde, verbraucht aber dennoch nur 320 Watt. Es ist ein hoher Komfort gegeben, denn die Pumpe ist kompakt und einfach zu bedienen. Du kannst das Wasser auf eine Höhe von 1 mm absaugen, sodass Dir nachträglicher Aufwand erspart bleibt. Obwohl der Schwimmer fehlt, kannst Du genau festlegen, bei welcher Wasserhöhe die Pumpe starten und aufhören soll. Somit kannst Du Dich problemlos zwischenzeitlich entfernen. Diese Pumpe eignet sich nicht für den Betrieb an großen Bewässerungs-Systemen, da nur ein Druck von 0,7 bar aufgebaut wird.

Einhell GE-SP 750 LL

Tauchpumpe ohne Schalter

Die Firma Einhell stammt aus Bayern und bietet eine Vielzahl von Garten-Geräten zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis an. Die Einhell GE-SP 750 LL ist eine preiswerte Tauchpumpe ohne äußeren Schwimmer-Schalter. Trotz des günstigen Preises kann sie bis zu 15.000 Liter pro Stunde fördern, weshalb sie sich perfekt zum Entwässern eignet.

Der Universalanschluss eignet sich für verschiedenste Schläuche. Um das Gerät in Betrieb zu nehmen, musst Du lediglich das 10 Meter lange Netzkabel einstecken. Dieses kann in der Nähe des Tragegriffs aufgewickelt werden. Auch diese Pumpe ist flachabsaugend und stellt den Betrieb erst bei einer Wasserhöhe von 2 mm ein. Obgleich die Fördermenge sehr hoch ist, fällt der Stromverbrauch mit 750 Watt moderat aus.

Du kannst diese Pumpe sowohl manuell, als auch automatisch betreiben. Für letzteres kann der Schalter betätigt werden. Des Weiteren beläuft sich die maximale Förderhöhe auf 10 m, sowie die maximale Eintauchtiefe auf 5 Meter. Dementsprechend kannst Du die Pumpe auch in einem Brunnen oder einer Zisterne einsetzen. In einem Teich oder Pool eingesetzt, bewältigt sie Partikel bis zu einem Durchmesser von 5 mm.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einhell GE-SP 750 LL eine günstige aber dennoch funktionelle Tauchpumpe ohne Schwimmer ist. Sie fördert beachtliche 15.000 Liter pro Stunde, sodass auch ein großer Teich rasch entwässert werden kann. Es ist zwar ein Schwimmer im Inneren integriert, nutzen musst Du diesen jedoch nicht. Der Betrieb kann bei Bedarf komplett manuell sein. Die Pumpe kann das Wasser bis auf eine Höhe von 2 mm absaugen.

GARDENA 6000/5 Klarwasser-Tauchpumpe

Pumpe ohne Schwimmerschalter

Gardena bietet auch Pumpen für tiefliegende Brunnen und Zisternen an. Die Gardena 6000/5 ist eine hochwertige Tauchpumpe ohne Schwimmer. Sie wird zusammen mit einem 15 Meter langen Netzkabel und einem ebenso langen Befestigungs-Seil ausgeliefert.

Diese Pumpe kann bis zu 6000 Liter/Stunde fördern. Sie verfügt über eine Förderhöhe von 45 Metern und empfiehlt sich daher perfekt für Brunnen und tiefe Zisternen. Die Eintauchtiefe darf in diesem Zusammenhang bis zu 12 Meter betragen, was herausragend ist. Der Motor braucht zu diesem Zweck 1050 Watt. Das ist in Ordnung. Mit einem Durchmesser von 15 cm, kannst Du dieses Modell übrigens auch durch schmale Öffnungen führen.

Es ist zwar kein Schwimmerschalter vorhanden, aber ein Trockenlaufschutz besteht trotzdem. Bevor die Pumpe auf diese Weise zu Schaden kommt, schaltet sie sich automatisch aus. Zudem bewahrt sie der integrierte Thermoschutz vor einer Überhitzung. Ein feinmaschiger Edelstahl-Filter verhindert, dass Unrat ins Innere gelangt. Aus diesem Grund ist der Kondensatormotor nicht nur leise, sondern auch wartungsfrei.

Insgesamt ist die Gardena Comfort 6000/5 eine hochwertige Tauchpumpe ohne Schwimmer. Sie ist sehr solide verarbeitet und lange haltbar. Das 4-stufige Pumpenlaufwerk fördert das Wasser auch in großen Tiefen zuverlässig nach oben. Der Betrieb erfolgt leise und verschleißfrei. Weil dieses Modell für Klarwasser ausgelegt ist, kannst Du es sowohl zur Versorgung des Haushalts, als auch für die Bewässerung nutzen.

Tauchpumpe ohne Schwimmer – Darauf gilt es zu achten

Gegebenheiten vor Ort

Es gibt nicht die perfekte Tauchpumpe, die mit jeder Situation zurechtkommt. Aus diesem Grund solltest Du zuerst abwägen, wofür das Gerät überhaupt eingesetzt werden soll. Soll die Pumpe in einem tiefen Brunnen eingesetzt werden, so muss sie z.B. über eine große Förderhöhe und vermutlich ebenso ausgeprägte Eintauchtiefe verfügen. Wer die Pumpe mit Regenwasser zur Bewässerung speist, muss hingegen weniger auf diese beiden Angaben achten.

Im Allgemeinen kann man Tauchpumpen in 2 Typen einteilen: Schmutzwasser-Pumpen und Klarwasser-Pumpen. Letztere eignen sich vordergründig zum Bewässern. Sie können lediglich Partikel bis zu einem Durchmesser zwischen 2 und 5 mm fördern. Weil sie teils flachabsaugend sind, kannst Du das Wasser bis auf eine Höhe von 1 mm entleeren.

Schmutzwasser-Pumpen können Partikel bis 35 mm problemlos fördern. Daher kommen sie gerne auf Baustellen zum Einsatz. Sie nehmen Abwasser kompromisslos auf, können jedoch auch im klaren Wasser eingesetzt werden.

Je größer Dein Vorhaben ist, desto leistungsfähiger muss im Allgemeinen auch die Tauchpumpe ausfallen.

Fördermenge

Die Fördermenge gibt darüber Auskunft, wie viel Wasser pro Zeiteinheit durch den Schlauch befördert wird. Daher erfolgt die Angabe wahlweise in der Einheit Liter/Stunde oder m³/Stunde.

Gängige Fördermengen liegen zwischen 5.000 und 15.000 Litern pro Stunde. In diesem Punkt sind Tauchpumpen anderen Gartenpumpen absolut überlegen.

Wenn Du die Pumpe zum Entwässern eines Teiches, Pools oder Kellers nutzen möchtest, solltest Du natürlich tendenziell auf eine große Fördermenge setzen. Damit sparst Du definitiv Zeit.

Zum Bewässern eines normalen Gartens genügen auch kleine Modelle. Im Handel gibt es Schlauch-Adapter, mit denen Du die Fördermenge bei Bedarf auch flexibel variieren kannst.

Es gibt auch Tauchpumpen, die mit einem Benzinmotor arbeiten. Diese erreichen deutlich höhere Fördermengen (teils über 50.000 Liter), sind im Privaten meist aber nicht notwendig.

Förderhöhe

Auch der Förderhöhe sollte man Beachtung schenken. Anhand ihrer erkennst Du, wie der Höhenunterschied zwischen Pumpe und Schlauchende ausfallen darf.

Auch in diesem Punkt sind Tauchpumpen ausgezeichnet. Sie verfügen teilweise über eine Förderhöhe von über 100 Metern, weshalb sie auch in tiefen Bohr-Brunnen tadellos arbeiten.

Für normale Zwecke im Garten reicht meistens eine Förderhöhe zwischen 7 und 15 Metern. Diese kommt mit nahezu jedem Pool, Teich, jeder Zisterne und natürlich auch der Regentonne zurecht.

Wie die Förderhöhe ausfällt, liegt maßgeblich am Druck. Um das Wasser über eine Strecke von 10 Metern zu befördern, braucht man ca. 1 bar Druck. Wenn Du Dein Gerät an einen Rasensprenger oder ein anderen Bewässerung-System anschließen möchtest, sollte ein Druck von mind. 2 bar vorherrschen.

Eintauchtiefe

Die maximale Eintauchtiefe spielt vor allem in einem weitreichend gefüllten Tiefbrunnen eine Rolle. Sie definiert generell, wie weit der Rohrstutzen der Pumpe (=Oberkante) von der Wasserlinie entfernt sein darf.

Die meisten Wasser-Reservoirs sind nicht tiefer als 5 Meter. Das Gros der Tauchpumpen kommt mit derartigen Wassertiefen problemlos zurecht. Du solltest Dir allerdings im Klaren sein, dass die Fördermenge mit einer zunehmenden Wassertiefe kontinuierlich abnimmt. Das liegt daran, dass von außen mehr Druck auf das Gehäuse einwirkt.

Je tiefer das Wasser ist, desto mehr Energie muss zum Hinaufbefördern des Wassers bereitgestellt werden. Sehr leistungsfähige Tauchpumpen können in einer Wassertiefe von bis zu 20 Metern arbeiten.

Man sollte bei der Angabe ruhig einen kleinen Puffer in Betracht ziehen, damit man keine negative Überraschung zu erwarten hat. Ist die Pumpe nämlich zu schwächlich, wird das Wasser nicht oben ankommen.

Gehäuse

Eine Tauchpumpe kann mit harten Wänden und Böden in Kontakt kommen. Daher sollte sie unbedingt robust und stoßfest sein. Zudem muss das Gehäuse durchdringungsbeständig sein, damit keine Schmutzpartikel ins Innere gelangen können.

Als Material empfehlen sich daher rostfreier Edelstahl und/oder beständiger Kunststoff, wie Polypropylen. Letzterer ist hitzebeständig und leichtgewichtig. Das Eigengewicht der Pumpe liegt häufig zwischen 3,5 und 10 kg. Je leistungsfähiger die Pumpe ist, desto höher fällt meist auch das Gewicht aus.

Während die Länge der Pumpe häufig nicht so wichtig ist, ist der Durchmesser manchmal sehr bedeutsam. Wenn die Pumpe durch eine schmale Öffnung geführt werden muss, sollte man auf ein 8-10 cm breites Exemplar zurückgreifen. Wird sie hingegen überirdisch in einem Teich oder dergleichen verwendet, kann sie natürlich auch deutlich dicker sein.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist einer der wenigen Nachteile einer Tauchpumpe. Ihrem großen Leistungsvermögen geschuldet, liegt dieser meist zwischen 250 und 800 Watt. Da man das Gerät allerdings eher nicht permanent betriebt, fällt die Stromrechnung mittelfristig moderat aus.

Eine hochwertige Tauchpumpe erkennst Du an ihrer Effizienz. Sie sollte bei einer verhältnismäßig geringen Wattzahl möglichst viel Wasser fördern können.

Sehr leistungsfähige Tauchpumpen brauchen über 1000 Watt. Dafür kannst Du solche Modelle auch unter den widrigsten Bedingungen einsetzen.

Sicherheit

Eine Tauchpumpe ohne Schwimmer ist grundsätzlich sehr sicher. Wenngleich sie sich nicht automatisch an das Wasserniveau anpasst, kann man unabsichtliche Schäden dennoch nahezu ausschließen. Das liegt daran, dass eine automatische Abschaltung zum Standard geworden ist.

Eine meist elektronische oder magnetische Niveau-Erkennung bewahrt die Pumpe vor einem schädlichen Trockenlauf. Zum Teil ist dann auch noch ein Schutz gegen Überhitzung des Motors eingebaut.

Des Weiteren solltest Du es tunlichst vermeiden, während des Betriebs mit dem Wasser in Kontakt zu kommen. Spannungen jenseits von 200 Volt können Dein Leben in Gefahr bringen.

Auch die Geräuschkulisse sollte angemessen ausfallen. Ist die Pumpe leise, kannst Du weiterhin menschliche Stimmen wahrnehmen und musst darüber hinaus nicht befürchten, die Nachbarn zu verärgern.

Tauchpumpe ohne Schwimmer – Vor- und Nachteile in der Übersicht

Eine Tauchpumpe ist universell einsetzbar. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Gartenpumpe, kann sie auch in großen Tiefen Verwendung finden. Darüber hinaus kann ein gutes Modell große Mengen Wasser fördern, sodass man z.B. den Garten schnell bewässern oder einen Teich entleeren kann. Damit Du das Für und Wider einer Tauchpumpe ohne Schwimmer abwägen kannst, haben wir die nachfolgende Übersicht erstellt:

Vorteile

  • Schnell in Betrieb zu nehmen
  • Unkomplizierte Handhabung
  • Große Mengen Wasser, meist zwischen 5.000 und 15.000 Litern, können gefördert werden
  • Auch in tiefen Brunnen und Zisternen einsetzbar
  • Für lange Haltbarkeit sorgt automatische Abschaltung (Trockenlauf/Überhitzung)
  • Hochwertige Geräte müssen nur selten gewartet werden, da sie nahezu verschleißfrei sind

Nachteile

  • Man muss die Pumpe beaufsichtigen, damit man im Notfall reagieren kann (nur wenn das Reservoir droht, leer zu werden)
  • Laufende Stromkosten

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