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Poolsauger ohne Filteranlage

Diese Poolsauger arbeiten ohne externe Filteranlage

Pools sind eine schöne Anschaffung. Leider gehört auch ein gewisser Pflegeaufwand dazu. Um einen hohen Komfort im Wasser zu haben, muss der Pool sauber und klar sein. Mit der Hilfe von einem Poolsauger ohne Filteranlage gelingt Dir dies kräfteschonend und präzise. Ein solches Gerät muss nicht auf die anderen Geräte rund um den Pool abgestimmt sein. Zudem kann es nicht zu nervigen Behinderungen durch Kabel, Schläuche und Co. kommen.

Poolsauger ohne Filteranlage

Welcher Poolsauger ohne Filteranlage arbeitet, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Poolsauger ohne Filteranlage – 3 empfehlenswerte Modelle

WaterTech Pool Blaster MAX Li

Poolsauger ohne Kabel

Die Firma WaterTech stammt aus den USA und wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Bereits seit 1927 produziert das Unternemen Reinigungsgeräte für den Pool. Der Pool Blaster MAX Li ist ein hochwertiger Akku-Poolsauger ohne Filteranlage. Er braucht während des Betriebs keinerlei Kabel und lässt sich dementsprechend sehr flexibel manövrieren.

Dank eines Gewichts von deutlich unter 3 kg gestaltet sich die Handhabung komfortabel. Du kannst das Gerät sowohl am Griff als Handsauger verwenden, als auch eine Teleskop-Stange (gehört nicht zum Lieferumfang) montieren, um die Reichweite zu erhöhen. Der Akku ist fest eingebaut und wird über den zum Lieferumfang gehörenden Adapter aufgeladen. Für eine volle Ladung muss man eine Wartezeit von ca. 2 1/2 Stunden einplanen.

Anschließend gelangst Du, dank des schmalen Aufsatzes, in jede Ecke und jeden Winkel. Das Gerät läuft bis zu 60 Minuten. Vordergründig ist es für kleine Pools gedacht, die unter 10 m lang sind. Zudem kann man es auch als Zusatzgerät für schwierige Passagen sehen. Die Filterleistung liegt bei 9 m³/h, was man tendenziell als schwach bezeichnen kann.

Der Unrat wird im integrieren Filter-Beutel gefangen. Partikel mit einem Durchmesser ab ca. 1 mm bleiben zuverlässig hängen. Mit feinen Algen kann der Sauger allerdings Probleme haben, wie einige Kunden schildern. Auch bei übermäßig viel Laub kann es zu Problemen kommen.

Alles in allem ist der WaterTech ein empfehlenswerter Akku-Poolsauger ohne Filteranlage. Er funktioniert vollkommen kabellos und lässt sich sehr mobil einsetzen. Die kompakten Maße sorgen dafür, dass man auch schwer zugängliche Stellen problemlos erreicht. Die Handhabung gestaltet sich zudem kräfteschonend und einfach. Um die Reichweite zu erhöhen, kann der Sauger an einem Teleskop-Stab mit dem Standard-Durchmesser von 32 mm befestigt werden.

Poolwonder v2 Bodenreiniger

Poolsauger ohne Pumpe

Das Unternehmen Poolwonder stammt aus Österreich und steht für einen erstklassigen Service. Auch die Fertigung erfolgt lobenswerterweise in Österreich. Beim Poolwonder v2 handelt es sich um einen beliebten Poolsauger ohne Filteranlage. Er arbeitet mit einem Filterbeutel, der einfach aufgesteckt werden kann. Weil sich dieser außen befindet, kannst Du jederzeit den Füllstand überblicken.

Der Lieferumfang ist umfassend. Dazu gehören 2 Filter-Beutel, die wiederverwendbar sind. Zudem liegt eine Teleskop-Stange bei. Diese ist 5-teilig und kann auf eine Länge von bis zu 1,40 m gebracht werden. Du kannst also variabel und ergonomisch arbeiten. An der Unterseite des Aufsatzes befinden sich 3 probate Bürsten. Bei sehr groben Verunreinigungen kann man noch 2 weitere Exemplare anbringen (nicht inkludiert).

Der Antrieb erfolgt über einen hochwertigen Lithium-Ionen-Akku. Dieser wird über den Adapter geladen. Für eine volle Ladung sind ca. 3 Stunden Wartezeit einzuplanen. Zusätzliche Schläuche und Kabel werden nicht benötigt. Wenn die LED grün aufleuchtet, ist der Akku voll. Während des Betriebs signalisiert Dir das Gerät durch blinkende Frequenzen, dass es bald leer ist. Die Laufzeit beläuft sich jedoch auf deutlich über 1 Stunde.

Weiterhin muss man den Wasser-Sensor hervorheben, welcher das Gerät automatisch beim Kontakt mit Wasser einschaltet. Verlässt es das Wasser, schaltet es sich automatisch ab. Die Saugleistung wird über die volle Breite von 11 cm gewährleistet. Man kommt somit in jede Ecke.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Poolwonder v2 ein innovativer Poolsauger ohne Filteranlage ist. Der Lithium-Ionen-Akku verfügt über eine gute Kapazität. Du kannst über eine Stunde unterbrechungsfrei arbeiten. Weil der Aufsatz sehr schmal ist, muss kein Bereich ausgelassen werden. Da sich das Gerät automatisch ein- und ausschaltet, ist kein diesbezüglicher Schalter notwendig. Die LEDs geben Dir jederzeit Auskunft, über welchen Ladestand das Gerät verfügt. Des Weiteren lässt sich der Filter-Sack leicht aufstecken und unkompliziert ausspülen.

Dolphin E20 Poolroboter

Poolsauger Dolphin

Der Dolphin E20 ist ein beliebter Poolroboter ohne externe Filteranlage. Er wird von der renommierten  Firma Maytronics hergestellt, die aus Israel stammt. Das Gerät verfügt über ein integriertes Antriebs- und Filter-System. Es kann eigenständig navigieren und selbstständig arbeiten.

Das Gerät lässt sich recht schnell in Betrieb nehmen. Es kommt aufgebaut und muss nur mit dem Strom verbunden werden. Anschließend kannst Du den Roboter in den Pool setzen. Laut Hersteller eignet er sich für Pools einer maximalen Länge von 10 m sowie einer maximalen Breite von 4 m. Weil keine Zeitschaltuhr verbaut ist, muss man ihn für jede Reinigung selbst wieder aktivieren.

Der Reinigungszyklus beläuft sich auf ca. 2 Stunden. Nachfolgend schaltet sich das Gerät eigenständig ab. Man muss den Dolphin E20 dementsprechend nicht beaufsichtigen. Nach dem Säubern kannst Du ihn dann wieder hinaufziehen und findest einen sauberen Pool wieder.

Im Betrieb ist das Gerät kaum wahrzunehmen. Lediglich beim Hinauffahren der Wände und dem Durchbrechen der Wasserlinie sind Schlürfgeräusche zu hören. Die Kunden sind von diesem Poolroboter überzeugt. Sie monieren allerdings zum Teil, dass am Übergang zwischen Boden und Wand manchmal Unrat liegen bleibt.

Insgesamt ist der Dolphin E20 ein solider Poolsauger ohne Filteranlage. Zur Inbetriebnahme musst Du nur den Strom anschließen sowie den Einschaltknopf betätigen. Anschließend kann es auch schon losgehen. Das Gerät fährt den Boden und die Wände mit System ab. Nach 2 Stunden schaltet es sich dann ab. Daher ist es wichtig, dass der Pool nicht zu groß ist (Maximal 10×4 m). Ansonsten reicht der Zyklus nicht und es bleibt Unrat liegen. Negativ beanstanden muss man, dass keine Zeitschaltuhr vorhanden ist. Du musst also für jede Reinigung erneut den Schalter betätigen.

Poolsauger ohne Filteranlage – Darauf muss man bei der Auswahl achten

Manuell oder vollautomatisch

Poolsauger ohne externe Filteranlage kann man in 2 Klassen einteilen: manuelle Akku-Sauger und vollautomatische Poolroboter. Beide sind weder auf die Filteranlage des Pools, noch auf einen Skimmer angewiesen. Sie verfügen über eine integrierte Filter-Einheit und einen eigenen Antrieb.

Akku-Geräte eignen sich vordergründig für kleine Pools. Sie sind leichtgewichtig und schnell einsatzbereit. Auch Frauen und Senioren können ein solches Modell mühelos führen. Du kannst mit ihm jeden Winkel Deines Pools erreichen, denn oftmals ist der Aufsatz recht schmal.

Die Flächenleistung eines Akku-Saugers ist dementsprechend etwas schlechter, als z.B. die eines Poolroboters. Zudem kann die Saugleistung mitunter nicht ausreichen um groben Unrat, wie Blätter oder Eicheln, einzusaugen.

Poolroboter gehören zur Spitzenklasse der Poolreinigung. Sie bieten den großen Vorteil, die Arbeit nicht mehr selbst erledigen zu müssen. Sobald Du sie eingerichtet hast, arbeiten sie vollkommen autonom. Sie reinigen effektiv und zügig. Dank eines großen Leistungsvermögens, wird auch grober Unrat zuverlässig aufgenommen. Meistens dauert es zudem länger als 2 Stunden, bis die Filter-Einheit voll ist. Du kannst Dich also auf jeden Fall anderen Tätigkeiten zuwenden.

Zu bedenken gilt es allerdings, dass Poolroboter nur für den Einsatz im Süßwasser ausgelegt sind. Sie können nur vernünftig laufen, wenn der Boden eben ist. Für Schwimmteiche sind sie daher nicht ausgelegt. Außerdem stellt sich natürlich ein gewisser Stromverbrauch ein.

Sowohl Akku-Poolsauger als auch vollautomatische Poolroboter schonen Deine Filteranlage im Pool. Der Unrat wird im Gerät verwahrt, weshalb regelmäßige Rückspülungen jener entfallen.

Maße & Gewicht

Weiterhin wichtig sind die Maße und das Eigengewicht. Insbesondere bei der manuellen Pflege sollte das Gewicht nicht zu hoch ausfallen. Akku-Poolsauger wiegen häufig zwischen 1 und 3 kg. Sie sehen nicht nur optisch einem Akku-Staubsauger ähnlich, sondern lassen sich auch genauso gut handhaben. Du kannst sie am Griff führen oder an einer Teleskop-Stange anbringen. Letzteres empfiehlt sich, wenn man Bereiche säubern möchte, die weiter vom Rand entfernt sind.

Weiterhin sind Akku-Poolsauger recht kompakt. Der Aufsatz ist meistens zwischen 20 und 30 cm breit. Du kannst sie daher durch jeden Bereich führen. Auch Ecken, Treppen und Co. können akribisch vom Unrat befreit werden. Weil der Filter-Beutel meistens auch recht klein ausfällt, muss man die Arbeit allerdings öfter zum Entleeren unterbrechen. Wer auch sehr feine Partikel aufsaugen möchte, muss auf jeden Fall auf ein feinmaschiges Netzmaterial achten.

Poolroboter fallen, je nach Modell, deutlich größer aus. Sie leisten Ihren Dienst am besten in weitläufigen und monotonen Pools. Weil sie eigenständig arbeiten, spielt das Eigengewicht keine große Rolle (bei Vinyl sollte man darauf achten, dass Bürsten am Aufsatz vorhanden sind). Sie fahren sowohl den Boden, als auch die Wände ab. Zum Teil wird sogar die Wasserlinie vom Schmutz befreit.

Leistung

Auch ein Poolsauger ohne Filteranlage sollte über eine gewisse Leistung verfügen. Diese hängt von der integrierten Pumpe ab und hat nichts mit dem eigentlichen Poolfilter zu tun.

Die Filterleistung wird in der Einheit m²/Stunde angegeben. Sie gibt Auskunft darüber, wie viel Fläche man in einem gewissen Zeitraum pflegen kann. Bei Akku-Saugern liegt sie häufig zwischen 60 und 100 m²/h. Je höher sie ausfällt, desto schneller wirst Du mit der Reinigung fertig. Poolroboter können wesentlich schneller vorankommen.

Weiterhin wichtig ist die Ansaugleistung. Diese muss kräftig genug sein, um sämtlichen Unrat abzusaugen. Akku-Sauger können mit groben Bestanteilen, wie Eicheln oder Blättern, Probleme bekommen. Ein hochwertiger Poolsauger kommt damit hingegen klar.

Umso öfter Du Deinen Pool säuberst, desto weniger wirst Du mit groben Problemen zu tun haben. Nach dem Winter ist das Ausmaß des Unrats in der Regel am größten. Hier braucht man dann auch die bestmögliche Leistung.

Laufzeit

Die Laufzeit ist bei einem Akku-Poolsauger von der Kapazität des Akkus abhängig. Jene wird in der Einheit Amperestunden (Ah) ausgewiesen. Sie liegt meist zwischen 1,5 und 6 Ah. Je größer die Kapazität ausfällt, desto länger kannst Du unterbrechungsfrei arbeiten. Üblicherweise liegt hier die Laufzeit zwischen 30 und 60 Minuten. Man sollte unbedingt gewährleisten, dass das Gerät vor dem Einsatz aufgeladen wurde. Zwischenzeitliche Ladungen gilt es zu vermeiden, denn diese nehmen nicht selten mehr als 2 Stunden Zeit in Anspruch.

Automatische Poolroboter werden über ein Stromkabel betrieben. Somit können sie quasi durchgehend laufen. In der Praxis muss man jedoch ab und zu den Filter ausspülen. Das muss jedoch frühestens nach 2-3 Stunden geschehen- Sicherlich wird es in der Zukunft auch Geräte geben, die mit der Hilfe von Lithium-Ionen-Akkus laufen.

Generell solltest Du den Reinigungszyklus an die Badegewohnheiten anpassen. Möchtest Du beispielsweise gegen Mittag Schwimmen, sollte die Reinigung am Morgen stattfinden.

Preis

Selbstverständlich spielt der Preis auch stets eine Rolle bei der Auswahl. Ein unabhängiger Poolsauger ohne Filteranlage kostet mindestens 150 Euro. Für einen handbetriebenen Akku-Poolsauger solltest Du ein Budget von bis zu 300 Euro einplanen. Solche Geräte funktionieren zuverlässig und halten problemlos über mehrere Saisons hinweg.

Hochwertige Poolroboter gibt es nicht für unter 500 Euro. Die Geräte des Markführers Maytronics (Dolphin) gibt es ab 700 Euro. Je größer Dein Pool ist, desto tiefer musst Du in der Regel in die Tasche greifen.

Poolsauger ohne Filteranlage – Vor- & Nachteile in der Übersicht

Vorteile

  • Schnell in Betrieb zu nehmen (ohne Fachkenntnisse)
  • Kräfteschonend zu handhaben
  • Keine störenden Kabel und Schläuche
  • Auch Ecken, Treppen und Leitern können präzise gepflegt werden (gilt nur für kompakte Ausführungen)
  • Keine Abhängigkeit von der Leistung des Poolfilters
  • Geräuscharm
  • Meistens platzsparend
  • Teilweise vollautomatisch (Poolroboter)

Nachteile

  • Integrierter Filter manchmal zu durchlässig für feinen Unrat, wie Algen
  • Manuelle Geräte sind in Sachen Leistung eher unterdurchschnittlich gut
  • Poolroboter sind mit kräftigem Aufpreis verbunden

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