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Sandfilteranlage für 40m3

Die besten Sandfilteranlagen für 40.000 Liter Wasser

Große Pools können einem viel Vergnügen bereiten. Man kann sich erholen, Kindern Spaß bereiten oder die eigene Gesundheit fördern. Leider stellt sich in diesem Zusammenhang aber auch immer ein gewisser Pflegeaufwand ein. Mit der Zeit gelangt Unrat ins Wasser, welchen es zu entfernen gilt. Mit der Hilfe einer Sandfilteranlage für 40m3 gelingt dies zuverlässig. Solche Modelle wälzen das Wasser kräftig um und sorgen permanent für ein klares sowie sauberes Wasser.

Sandfilteranlage für 40m3

Welche Sandfilteranlage für 40m3 geeignet ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Sandfilteranlage für 40m3 – 4 empfehlenswerte Modelle

Steinbach Speed Clean Comfort 75

Sandfilteranlage für 40000 Liter

Die Marke Steinbach stammt aus Österreich und steht für einen sehr kulanten Service. Viele Artikel produziert das Unternehmen lobenswerterweise direkt vor Ort. Das Modell Speed Clean Comfort 75 ist eine beliebte Sandfilteranlage für 40 m³. Als Filtermedium kommen 25 kg Sand zum Einsatz. Weil 8000 Liter pro Stunde gefördert werden, solltest Du die Anlage täglich mindestens 5 Stunden laufen lassen.

Das Gerät steht sehr stabil und sicher. Es kann mit jedem Pool verbunden werden, da es sowohl zu 32-, als auch 38-mm-Anschlüssen passt. Darüber hinaus ist ein zusätzlicher Adapter für Intex-Pools vorhanden. Die Bedienung gestaltet sich über das 7-Wege-Ventil sehr flexibel. Die Einstellungen ermöglichen es, sich optimal an jede Situation anzupassen (Filtern, Rückspülen, Nachspülen, Entleeren, Zirkulieren, Winter, Geschlossen. Bei Fragen kann man jederzeit die bebilderte Bedienungsanleitung zu Rate ziehen.

Praktischerweise ist eine Zeitschaltuhr vorhanden. Du kannst den Filterzyklus dementsprechend an Deine Gegebenheiten anpassen und musst nachfolgend nicht jeden Tag zur Anlage gehen. Der Druck lässt sich über das Manometer kontrollieren. Hier befindet sich auch eine Anzeige, welche den Zustand des Filtermediums anzeigt (3 Stufen). Des Weiteren ist ein großer Vorfilter vorhanden, welcher den groben Unrat auffängt. Somit kann dieser nicht ins Innere gelangen, wodurch Schäden verhindert werden.

Alles in allem ist die Steinbach Speed Clean Comfort 75 eine empfehlenswerte Sandfilteranlage für 40m3. Sie ist mit jedem Pool kompatibel und lässt sich sehr variabel verwenden. Dank der Zeitschaltuhr muss man sich dem Gerät nach dem Einrichten nur selten zuwenden. Der Vorfilter verhindert anstrengende Wartungsarbeiten und fördert die Haltbarkeit. Bei Bedarf kannst Du übrigens einen UV-Filter sowie eine Zusatzheizung integrieren. Die Kunden sind von dieser Anlage überzeugt, monieren allerdings teilweise, dass die Dichtungen nicht so lange halten.

Bestway Flowclear ChemConnect

Sandfilteranlage großer Pool

Bestway gehört zu den führenden Anbietern von freistehenden Pools. Die Bestway Flowclear ist eine zuverlässige Sandfilteranlage für 40 m³. Sie Sie fördert 7571 Liter Wasser pro Stunde und eignet sich damit laut Hersteller für ein Füllvolumen bis 54.000 Liter.

Die Anschlüsse sind für einen Durchmesser von 38 mm ausgelegt, können mit dem zum Lieferumfang gehörenden Adapter allerdings auch auf 32 mm reduziert werden. Als Filtermedium kannst Du wahlweise auf Sand oder Filterbälle zurückgreifen. Beides muss separat erworben werden. Bei einem Wasservolumen von 40.000 Litern sollte die Anlage ca. 5 1/2 Stunden am Tag laufen. Die Bedienung gestaltet sich einfach und flexibel über das 6-Wege-Ventil.

Des Weiteren ist ein Vorfilter vorhanden, welcher den groben Unrat in einem Siebkorb sammelt. Dementsprechend kann dieser nicht die Pumpe belasten, weshalb die Haltbarkeit verbessert wird. Außerdem ist der Filtertank vor Korrosion geschützt. Auch dieses Gerät ist mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet.

Insgesamt ist die Bestway Flowclear eine zuverlässige Sandfilteranlage für 40m3. Sie ist in zahlreichen Ausführungen, für große wie keine Pools, erhältlich. Du kannst sie mit jedem Standard-Pool schnell und unkompliziert verbinden. Für einen hohen Komfort sorgt die Zeitschaltuhr, mit deren Hilfe Du die Reinigungszeiten an Deinen Bedarf anpassen kannst. Weiterhin praktisch ist die Tatsache, dass man sowohl Sand, als auch Filterbälle als Filtermedium nutzen kann. Die Kunden sind von der Bestway Flowclear begeistert. Sie läuft leise, verfügt aber dennoch über eine probate Umwälzung.

Deuba MZPP 14

Deuba MZPP 14 Test Erfahrungen

Die Deuba GmbH gehört zu den größten Online-Versandhäusern in Deutschland. Beim Modell MZPP 14 handelt es sich um eine solide Sandfilteranlage für 40 m³. Obwohl sie recht preiswert ist, fördert sie tolle 10.200 Liter pro Stunde. Du musst sie dementsprechend nur 4 Stunden am Tag laufen lassen, um ein sauberes und klares Wasserbild zu erzeugen.

Als Filtermedium kommen 20 kg Sand zum Einsatz. Die Anlage ist recht platzsparend und steht stabil. Die Pumpe sitzt auf einem breiten Fuß. Über das 190 cm lange Netzkabel wird das Gerät in Betrieb genommen. Der Stromverbrauch fällt mit 400 Watt moderat aus. Weiterhin wird die Anlage über ein Top-Mount 4-Wege-Ventil bedient. Dieses bietet grundlegende Einstellungen, welche für die meisten Gegebenheiten absolut ausreichend sind: Rückspülen (reinigt den Filter), Nachspülen (Restreinigung und Verdichtung des Sandes), Becken Filtern (=Normalbetrieb), Winter (Einstellung für Winter).

Der Druck kann jederzeit am Manometer abgelesen und kontrolliert werden. Bei Fragen hilft Dir die umfassende Bedienungsanleitung sicherlich weiter. Das Gehäuse der Pumpe besteht aus Metall und ist sehr robust. Zum Winter hin sollte man die Anlage dennoch abbauen. Das erhöht die Haltbarkeit maßgeblich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Deuba MZPP 14 eine probate Sandfilteranlage für 40m3 ist. Sie ist sehr leistungsfähig aber trotzdem angenehm preiswert. Zudem hält sich der Platzbedarf in Grenzen. Die Bedienung gestaltet sich komfortabel über das klassische Top Mount Ventil. Die Kunden sind von dem Gerät überzeugt, bemängeln jedoch, dass die schriftlichen Instruktionen verständlicher ausgearbeitet sein könnten.

Sandfilteranlage für 40m3 – Darauf sollte man bei der Auswahl achten

Maße, Gewicht, Bauform

Sandfilteranlagen fallen – im Hinblick auf Kartuschen-Filter – vergleichsweise massiv aus. Das liegt vordergründig am Kessel, welcher mit dem Filtermedium gefüllt wird. Hier können auch mal über 100 kg Sand zusammenkommen. Für kleine Becken genügen hingegen bereits 10-20 kg Sand.

Bei einer Sandfilteranlage für 40 m³ sollte man hinsichtlich Sand von einem Füllvolumen ab 25 kg ausgehen. Dementsprechend steht die Anlage stabil und sicher. Schlechte Witterungsbedingungen und unabsichtliche Stöße stellen kein Problem dar. Bei einem derartigen Gewicht ist es allerdings nicht mehr so einfach möglich, das Gerät im aufgebauten Zustand umzustellen. Man sollte die Platzwahl daher mit Bedacht treffen.

Poolpumpe 40m3

Pumpe und Kessel dicht nebeneinander auf einer Grundplatte – So sieht eine Sandfilteranlage klassischerweise aus.

Kompakte Sandfilteranlagen lassen sich besser handhaben sowie schneller reinigen. Zudem fallen sie nicht so schnell ins Auge und lassen sich bei Bedarf „tarnen“.

Filterleistung

Die Filterleistung spielt bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. Sie muss auf jeden Fall zum Füllvolumen passen. Je mehr Wasser vorhanden ist, desto größer muss die Filterleistung ausfallen. Die Angabe erfolgt entweder in der Einheit m³/Stunde oder in Liter/Stunde.

Im Allgemeinen sollte man gewährleisten, dass der Pool/Teich 1 bis 1,5 Mal am Tag komplett umgewälzt wird. Fördert Deine Pumpe beispielsweise 8000 Liter/Stunde, musst Du sie bei einem 40.000 Liter Becken mindestens 5 Stunden am Tag laufen lassen.

Es empfiehlt sich darüber hinaus, dass der Reinigungszyklus innerhalb von 3-10 Stunden pro Tag abgeschlossen werden kann. Die Hersteller raten nämlich dazu, dass nur außerhalb der Betriebszeit geschwommen wird. Muss die Anlage weite Teile des Tages laufen, schränkt dies also das eigene Badevergnügen ein. Außerdem würde der Komfort in Sachen Ruhe im Garten ebenfalls leiden.

Wer seine Wasserfläche mehr als 2 Mal pro Tag umwälzen lässt, wird auf Dauer keine besseren Ergebnisse erwarten können. Es entstehen in diesem Fall nur unnötige Stromkosten. Anders sieht es in den ersten Tagen nach dem Anschließen aus – hier kann man den Sandfilter ruhig etwas länger laufen lassen,

Wichtig ist in diesem Zusammenhang noch die Tatsache, dass oft zwei Fördermengen hinsichtlich Pumpe angegeben werden. Für den alltäglichen Filtrations-Betrieb ist dann nur der kleinere Netto-Wert von Relevanz.

  • Pumpenleistung (höherer Brutto-Wert) – Bezieht sich auf maximale Wasserförderung bei Schock-Chlorung
  • Filterleistung/Filtrationsleistung (niedrigerer Netto-Wert) – Bezieht sich auf maximale Umwälzung im Normalbetrieb

Hochwertige Sandfilteranlagen besitzen zudem eine Zeitschaltuhr – manchmal auch unter Bezeichnung Timer geführt. Damit kannst Du den täglichen Zyklus an Deinen Bedarf anpassen und automatisieren. Das Gerät leistet die Arbeit dann nachfolgend eigenständig, sodass Du nicht jeden Tag zum Gerät gehen musst.

Selbstansaugend oder nicht

Die Poolpumpe kann entweder selbstansaugend sein oder sie ist dies nicht. Ist sie selbstansaugend, gestaltet sich die Platzwahl der Anlage flexibler. In manchen Fällen ist die Selbstansaugung sogar zwingend erforderlich. Ist Dein 40 m³ Pool in den Boden eingefasst oder die Poolschläuche hängen über den Beckenrand, muss die Anlage das Wasser in die Höhe befördern und dementsprechend selbstansaugend sein.

Eine nicht selbstansaugende Sandfilteranlage ist mitunter etwas günstiger. Du kannst jene jedoch nur betreiben, wenn das Wasser vom Pool zur Pumpe nach unten fließt. Folgende Abbildung zeigt diesen Umstand auf.

Selbstansaugend oder nicht

Nicht selbstansaugende Pumpen können das Poolwasser nicht nach oben fördern und aufnehmen. Daher müssen solche Exemplare unterhalb des oberen Wasserniveaus stehen.

Vorfilter

Ein kleines aber wichtiges Detail ist der Vorfilter. Dieser entfernt die groben Partikel, bevor sie die Pumpe und den Kessel durchlaufen. Zumeist handelt es sich dabei um einen entnehmbarem Korb. Der Vorfilter fördert die Haltbarkeit der Pumpe und die Langlebigkeit des Filtermediums.

Filterpumpe Vorfilter

Hat der Vorfilter ein durchsichtiges Sichtfenster, kannst Du den Füllstand besonders einfach kontrollieren.

Ventil

Über das Ventil gelingt die Bedienung einer Sandfilteranlage. Es ist dementsprechend sehr wichtig, leider zum Teil aber auch eine Schwachstelle. Gängig sind 4-, 6- und 7-Wege-Ventile.

Die Wege stehen in diesem Zusammenhang für die Einstellungsmöglichkeiten. Man spricht deshalb auch von Arbeitswegen. 7 Wege stellen das Maximum dar und ermöglichen einen besonders universellen Umgang mit dem Sandfilter. Folgende Einstellungen können im Einzelnen vorhanden sein:

  • Filtern
  • Rückspülen/Rücklauf (Engl. Backwash)
  • Nachspülen/Abspülen (Engl. Rinse)
  • Zirkulieren
  • Entleeren (Engl. Waste)
  • Winter
  • Geschlossen

Der Großteil der Sandfilteranlagen ist mit einem sog. Top Mount Ventil ausgestattet. Dieses befindet sich an der Oberseite und dient gleichzeitig als Wartungsöffnung. Wartungen können sich hier aber mitunter etwas aufwendiger gestalten. Dafür gelten diese Modelle als preiswert sowie einigermaßen kompakt. Zur Inbetriebnahme wird das PVC-Rohr in das Mehrwegventil geschoben.

Außerdem häufig anzutreffen sind Geräte mit einem Side Mount Ventil. Wie sich vermuten lässt, liegt hier das Ventil an der Seite. Da sich der obere Teil des Kessels abnehmen lässt, kann man Wartungen komfortabel vornehmen und gelangt schnell an das Filtermedium. Außerdem werden das schmutzige und saubere Wasser voneinander getrennt, weil ein PVC-Rohr vom Ventil direkt in den unteren Bereich des Kessels geleitet wird. Konstruktionsbedingt brauchen derartige Modelle etwas mehr Platz und sind zudem mit einem Aufpreis verbunden.

Einen 3. Typus stellen Mehrschichtfilteranlagen dar. Diese sind sehr leistungsfähig und massiv. Sie eignen sich auch für große Wasserflächen und finden vordergründig im Gewerbe Anwendung. Wer gedenkt, sich ein solches Gerät anzuschaffen, sollte sich zuvor im Fachhandel umfassend beraten lassen.

Manometer

Jede Sandfilteranlage braucht ein Manometer. Dabei handelt es sich um ein Druckmessgerät, welches jenen auf einer Anzeige präsentiert. Du musst darauf achten, dass der Druck konstant auf einen moderaten Niveau ist. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Anlage vernünftig arbeitet.

Steigt der Druck, ist vermutlich eine Reinigung angebracht (Rückspülen). In der Bedienungsanleitung sollte der Hersteller darauf hinweisen, ab welchem Wert dies konkret der Fall sein muss. Bessere Orientierung bietet ein Farb-System, welches Dich intuitiv auf Handlungsbedarf hinweist:

  • Grün – Druck optimal, keine Aktion erforderlich
  • Gelb – Druck zu hoch, Filterung jedoch weiterhin gewährleistet, zeitnahe Rückspülen
  • Rot – Druck zu hoch, Filterung nicht mehr gewährleistet, sofort Rückspülen
Manometer Sandfilter

Durch Farb-Markierungen wird sofort klar, welcher Druck gut und welcher problematisch ist.

Nach spätestens 2-3 Jahren sollte man zudem den Sand einmal komplett austauschen, damit es fortlaufend nicht zu Problemen kommt.

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme definiert den Stromverbrauch. Sie wird daher in der Einheit Watt ausgewiesen. Übliche Werte liegen zwischen 100 und 500 Watt. Sehr leistungsfähige Geräte können aber deutlich mehr Energie benötigen.

Man sollte nicht den Fehler machen, mit Absicht auf eine schwache Leistungsaufnahme zu setzen. Du sparst in diesem Fall zwar Stromkosten ein, bezahlst dafür aber eventuell mit schlechten Ergebnissen. Passt die Leistungsaufnahme nicht zur Wassermasse, kann die Pumpe nicht genug Druck aufbauen. Dann war der Kauf der Anlage obsolet.

Eine Sandfilteranlage für 40 m³ braucht auf jeden Fall schon deutlich über 200 Watt, um diese Wassermenge zuverlässig umwälzen zu können.

Filtermedium

Als Filtermedium dient meist spezieller Quarz-Sand. Er kann Partikel einer Größe ab 40 μm aus dem Wasser entfernen. Je nach Größe der Anlage, ist ein Füllvolumen von 10 kg bis hin zu über 100 kg angebracht. Je dicker die Sandschicht ist, desto effektiver wird der Unrat herausgefiltert. Der Hersteller einen Richtwert an, an den man sich auch halten sollte.

Mit einem steigenden Wasservolumen steigt in der Regel auch die Sandmenge. Eine Sandfilteranlage für 40 m³ benötigt häufig zwischen 30 und 30 kg Filtersand. Man darf sich nicht einfach an ordinären Sand aus dem Kieswerk o.ä. bedienen, denn jener benötigt nach Herstellervorgabe auch eine bestimmte Körnung. Zu kleine Körner könnten im System durchrutschen und in’s Poolwasser gelangen. Oft ist die Rede von 0,4-0,8 mm oder 0,7-1,2 mm.

Als Alternative kommt Filterglas in Frage. Dabei handelt es sich um Recycling-Material, das zu Granulat verarbeitet wird. Dieses hält bis zu 4 Jahre, ist jedoch nicht für jedes Gerät geeignet. Es ist eine ähnliche Masse wie beim Filtersand erforderlich.

Eine moderne Lösung können auch sog. Filterbälle darstellen. Diese reduzieren das Eigengewicht der Anlage deutlich. Wenige hundert Gramm ersetzen häufig bereits mehr als 10 kg Sand. Zudem können hiermit bereits Partikel einer Größe ab 1,5 μm zuverlässig entfernt werden. Mittelfristig stellen die Bälle jedoch eine teurere Lösung dar, weil die Bälle alle 8-10 Wochen während der Saison komplett getauscht werden müssen.

Filterbälle

Nicht gerade preiswert auf Dauer, jedoch können Filterbälle auch feinste Partikel aus dem Poolwasser beseitigen.

Schlauch- und Kabellänge

Oftmals wenig beachtet werden im Voraus der Schlauch-Anschluss und das Netzkabel. Aber auch diese sind essentiell für ein funktionelles Gebilde. Sie müssen auf jeden Fall lang genug sein. Das Stromkabel lässt sich natürlich bei Bedarf verlängern. Es aber definitiv sinnvoll, in der Nähe eine Steckdose anzubringen.

Auch die Anschlüsse müssen in diesem Zusammenhang passen. Als Standard hat sich ein Durchmesser von 32 bzw. 38 mm etabliert. Diese passen zu nahezu jedem Pool. Sofern der Durchmesser einmal nicht passen sollte, gibt es die Möglichkeit, separat einen Adapter zu erwerben. Für Intex-Pools ist dies z.B. erforderlich, da dort der Durchmesser etwas größer ausfällt.

Der Anschluss muss auf jeden Fall zum Schlauch passen. Ist dieser Umstand nicht erfüllt, kann der Druck nicht vernünftig geregelt werden. Daraus resultieren dann unbefriedigende Ergebnisse. Um die Dichtigkeit zu verbessern, kann es manchmal helfen, das „Problem-Gewinde“ mit Teflon-Band zu umwickeln.

Preis

Natürlich hat auch der Preis stets einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung. Eine Sandfilteranlage ist im Allgemeinen teurer als eine reine Kartuschenfilteranlage. Letztere gibt es bereits ab 30 Euro, wenngleich solche Modelle nur für kleinste Pools geeignet sein.

Bei einer Sandfilteranlage für 40 m³ muss man ein Budget zwischen 120 und 500 Euro einplanen. Je leistungsfähiger und langlebiger das Gerät sein soll, desto mehr muss investiert werden.

Wo kaufen

Pools mit 40.000 Litern sind schon etwas seltener in privaten Gärten zu finden. Passende Sandfilteranlagen lassen sich dennoch auf vielfältige Art und Weise erwerben. Da hast zunächst die Wahl zwischen Online und Offline.

Die größte Auswahl besteht sicherlich auf den Online-Marktplätzen Amazon und eBay. Hier findest Du Angebote aller bekannten und weniger bekannten Marken. Weil mehr als 50% unser Mitbürger hier außerdem mindestens einen Account haben, gestaltet sich der Bestellvorgang schnell. Zudem besteht ein hoher Käuferschutz gegenüber Neuware.

Im stationären Handel führen, neben speziellen Pool-Ausstattern, die großen Baumärkte Sandfilteranlagen für 40 m³. Nennen kann man beispielhaft Bauhaus, Hagebau, Toom und Obi. Der lokale Handel ist natürlich die erste Anlaufstelle, wenn eine persönliche Fachberatung gewünscht ist.

Sandfilteranlage für 40m3 – Vor- & Nachteile in der Übersicht

Leistungsfähige Sandfilteranlagen sorgen für eine tolle Wasserqualität. Selbst Teiche mit Fischbesatz können auf ein neues Level gehoben werden. Dennoch haben sie nicht nur Vorteile, sondern auch einige, wenige Nachteile zu bieten. Damit Du das Für und Wider abwägen kannst, haben wir die nachfolgende Tabelle erstellt.

Vorteile

  • Sehr leistungsfähig, weshalb eine hohe Wasserqualität gewährleistet wird
  • Kann variabel, selbst in Fischteichen, zum Einsatz kommen
  • Reinigungszeiten mittels Zeitschaltuhr automatisierbar
  • Einfach in Betrieb zu nehmen
  • Teils schnell zu reinigen
  • Geringer Wartungsaufwand (alle 2 Jahre Sand wechseln)
  • Sowohl feine, als auch grobe Partikel werden gefiltert

Nachteile

  • Große und leistungsfähige Anlagen sind verhältnismäßig teuer
  • Erhöhter Platzbedarf
  • Hohes Eigengewicht verhindert Umstellen im aufgebauten Zustand

Video: So wird die Bestway Flowclear installiert

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