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Welche Sandfilteranlage brauche ich?

So findest Du die richtige Sandfilteranlage

Sandfilteranlagen sind eine tolle Lösung, um Pools sauber und klar zu halten. Sie eignen sich gleichermaßen für kleine, wie große Wassermengen und können sogar den Gartenteich reinigen. Wenn Du Dich fragst, welche Sandfilteranlage brauche ich, ist das verständlich. Die Auswahl ist groß. Nicht jedes Gerät passt jedoch zu den eigenen Bedingungen vor Ort. Man muss z.B. darauf achten, dass die Filterleistung zur Wassermenge passt. Zudem gibt es diverse Aufmachungen und nützliche Funktionen, auf die wir hier eingehen.

Welche Sandfilteranlage brauche ich

Welche Sandfilteranlage die richtige für Dich ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst, worauf man in diesem Zusammenhang achten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Welche Sandfilteranlage brauche ich – 3 Modelle in der Vorstellung

Bestway Flowclear

Die richtige Sandfilteranlage

Die Marke Bestway gehört zu den führenden Anbietern im Bereich der freistehenden Pools. Sie bietet darüber hinaus ein umfangreiches Sortiment an Zubehör an. Die Bestway Flowclear ist eine beliebte Sandfilteranlage, die sich vordergründig für kleine und mittlere Pools eignet. In der hiesigen Ausführung besitzt sie eine Filterleistung von 3785 Litern/Stunde. Laut Hersteller kommt sie damit einhergehend für ein Füllvolumen zwischen 1100 und 27.200 Litern in Frage.

Zur Inbetriebnahme kommen sowohl 32-mm-, als auch 38-mm-Anschlüsse in Frage. Über eine mögliche Inkompatibilität muss man sich also keine Sorgen machen. Praktischerweise kommen als Filtermedium wahlweise Sand, sowie Filterbälle in Frage. Der Kessel lässt sich rasch füllen. Anschließend erfolgt die Bedienung über das 6-Wege-Ventil. Mit der Hilfe von diesem kannst Du im Prinzip auf jeden Umstand reagieren.

Weiterhin lässt sich der vorherrschende Druck jederzeit komfortabel am Manometer ablesen. Du kannst das System bei Bedarf übrigens mit Chlor speisen, um die Reinigungsergebnisse zusätzlich zu verbessern (ChemConnect). Zudem fängt ein Vorfilter den groben Unrat ein, bevor er ins Innere gelangt. Dementsprechend kann dieser auch keine Schäden anrichten.

Alles in allem ist die Bestway Flowclear eine erprobte Sandfilteranlage, welche vordergründig bei kleinen Pools die richtige Wahl darstellt. Sie ist kompakt und lässt sich schnell in Betrieb nehmen. Du kannst sie sowohl an Anlagen mit 32-mm-Anschluss, als auch an Anlagen mit 38-mm-Anschluss anbringen. Als Filtermedium kommen wahlweise Sand oder Filterbälle zum Einsatz. Bei Fragen kann man außerdem jederzeit den Kundenservice von Bestway kontaktieren. Des Weiteren trägt dieses Gerät das GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) des TÜV Rheinland.

Deuba MZPP 14

Welche Sandfilteranlage ist zu empfehlen

Die Deuba GmbH gehört zu den größten Online-Versandhäusern in Deutschland. Beim Modell Deuba MZPP 14 handelt es sich um eine leistungsfähige Sandfilteranlage, die über ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis verfügt. Sie besitzt nämlich eine stolze Filterleistung von 10 m³/Stunde und ist damit auch die richtige Wahl bei großen Pools. Laut Hersteller kommt sie mit einem Füllvolumen von bis zu 40.000 Litern zuverlässig zurecht.

Als Filtermedium dienen 20 kg Sand, weshalb die Anlage sehr stabil steht. Dafür sorgt auch der Standfuß der Pumpe. Die Inbetriebnahme erfolgt über ein 190 cm langes Netzkabel. Der Anschluss ist 38 mm groß, kann bei Bedarf jedoch auch über einen Adapter reduziert werden (muss extern erworben werden). Nachdem das Gerät gefüllt und angeschlossen wurde, kannst Du die Einstellungen über das Top-Mount 4-Wege-Ventil vornehmen. Zur Auswahl stehen die Modi Rückspülen (reinigt den Filter), Nachspülen (Restreinigung und Verdichtung des Sandes), Becken Filtern (=Normalbetrieb), sowie Winter (Einstellung in der kalten Jahreszeit).

Die Einstellungen decken nahezu alle Anforderungen ab. Aufgrund der hohen Fördermenge von 10.200 Litern pro Stunde ist Dein Wasser rasch in einem exzellenten Zustand. Natürlich muss man diesen Umstand mit einer erhöhten Leistungsaufnahme bezahlen, die sich auf 400 Watt beläuft. Wenngleich dieses Gerät sehr robust ist, solltest Du die Anlage im Winter abbauen. Das erhöht die Haltbarkeit maßgeblich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Deuba MZPP 14 eine leistungsfähige Sandfilteranlage ist. Sie ist gleichermaßen die richtige Wahl für kompakte, wie große Pools. Das Wasser wird zügig umgewälzt, sodass sich permanent gute Ergebnisse erzielen lassen. Zudem spart man durch diesen Umstand chemische Reiniger ein. Weiterhin kann der Druck jederzeit kontrolliert werden. Das Gehäuse der Anlage ist zudem robust, weshalb man von einer langen Haltbarkeit ausgehen kann. Auch dieses Gerät wurde mit dem GS-Siegel des TÜV-Rheinland zertifiziert. Die Kunden sind von der Anlage sehr überzeugt.

Miganeo Dynamic 6500

Welche Sandfilteranlage für kleinen Pool

Die Firma Miganeo vertreibt seit mehr als 15 Jahren Produkte im Bereich Freizeit & Erholung. Die Miganeo Dynamic 6500 ist eine preiswerte Sandfilteranlage für kleine Pools. Sie wälzt 3,8 m³ Wasser pro Stunde um. Laut Hersteller kann man sie in Becken mit einem Füllvolumen von bis zu 19.000 Litern einsetzen. Somit ist die Anlage z.B. für Intex-Pools von einer Breite bis 457 cm geeignet.

Die Anschlüsse eignen sich sowohl für 32 mm, als auch 38 mm. Somit passt das Gerät zu nahezu jedem Pool. Die Dynamic 6500 braucht wenig Platz, denn der Kessel ist lediglich 25 cm breit. Er wird zur Inbetriebnahme mit 10 kg Sand gefüllt. Weil die Pumpe auf einem Standfuß sitzt, steht das System trotz der kompakten Ausmaße sehr stabil.

Obwohl die Anlage recht preiswert ist, bieten sich mit dem 7-Wege-Ventil umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten an. Du musst gewährleisten, dass pro Tag mindestens eine vollständige Umwälzung vorgenommen wird. Bei einem 19.000 Liter Pool muss die Anlage also mindestens 5 Stunden laufen. Da sich der Stromverbrauch mit 200 Watt sehr in Grenzen hält, muss man dabei keine übermäßigen Energiekosten befürchten.

Insgesamt ist die Miganeo 6500 eine probate und preiswerte Sandfilteranlage für kleine Pools. Sie ist kompakt und daher einfach zu bedienen. Trotz des günstigen Preises kann man sich, dank dem 7-Wege-Ventil, an jede Situation anpassen. Die Kunden sind zu weiten Teilen sehr zufrieden. Da das Stromkabel nur 150 cm ist, sollte man im besten Falle eine Steckdose direkt in der Nähe montieren. Zum Teil wird von Kundenseite beanstandet, dass die Anleitung recht kompliziert aufgemacht ist.

Welche Sandfilteranlage brauche ich – Darauf gilt es bei der Auswahl zu achten

Maße & Gewicht

Im Allgemeinen sind Sandfilteranlagen recht massiv. Das liegt vordergründig am Kessel, welcher mit dem Filtermedium Sand gefüllt wird. Übliche Mengen liegen zwischen 10 und 70 kg. Je höher das Wasservolumen ist, desto mehr Sand braucht man auch.

Ein großer Kessel kann schon einmal über einen halben Meter breit sein. Hinzu kommt noch die Pumpe, weshalb man die Platzwahl mit Bedacht treffen sollte. Man kann das Gerät nachträglich nur umstellen, wenn man es zu Teilen abbaut.

Aufgrund des Gewichts stehen Sandfilteranlagen stabil und sicher. Unabsichtliche Stöße und schlechte Witterungsbedienungen können ihnen in diesem Punkt wenig anhaben.

Für kleine Pools braucht man im Übrigen keine massiven Anlagen. Es gibt durchaus kompakte Geräte, welche sich einfacher handhaben sowie reinigen lassen. Wer sie mit Filterbällen füllt, anstatt Sand zu verwenden, spart sehr viel Gewicht ein. Zudem lassen sich kleine Anlagen besser „verstecken“ und fallen in der Umgebung nicht gleich ins Auge.

Filterleistung

Die Filterleistung spielt bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Je höher sie ausfällt, desto größer kann ebenso der Pool ausfallen. Ihre Angabe kann in der Einheit m³/Stunde oder Liter/Stunde erfolgen. Die Hersteller geben auf jeden Fall an, für welche Wassermenge die jeweilige Anlage geeignet ist.

Grundsätzlich sollte man gewährleisten, dass das Wasser 1-2 Mal komplett am Tag umgewälzt wird. Je nach Leistung und Umwälzung, können die Zyklen 2-8 Stunden in Anspruch nehmen. Wenn Du beispielsweise einen Pool mit einem Füllvolumen von 15.000 Litern und eine Anlage mit einer Umwälzung von 5.000 Litern pro Stunde hast, musst Du sie mindestens 3 Stunden am Tag laufen lassen.

Zum Teil kann man die Reinigungszyklen mittels Zeitschaltuhr selbst programmieren und muss sich dann nicht jedes Mal zur Anlage begeben. Weil Sandfilteranlagen auch im Gewerbe vorkommen, ist in der Regel für jeden Bedarf die richtige Anlage dabei. Bei kleinen Pools genügt eine Filterleistung zwischen 4 und 8 m³. Ab einer Länge von 12 Metern sollte man sich dann an einem Wert von 10 m³/Stunde und mehr orientieren.

Ventile

Auch den Ventilen muss man Beachtung schenken. Je nach Aufmachung, geben sie dem Gerät dessen Bezeichnung. Über sie erfolgt die komplette Bedienung der Anlage. Gängig sind 4-, 6- oder 7-Wege-Ventile. Die Wege stehen hierbei für die Einstellungsmöglichkeiten.

Eine Vielzahl von Sandfilteranlagen arbeitet mit einem sog. Top-Mount-Ventil. Dieses befindet sich an der Oberseite und dient auch gleichzeitig als Wartungsöffnung. Der Zugriff zum Filtermedium kann sich dabei etwas komplizierter gestalten. Dafür gelten diese Modelle als preiswert und platzsparend. Zur Inbetriebnahme wird das Filter-Rohr in das Mehrwegventil geschoben.

Weiterhin findet man oft Modelle mit einem Side-Mount-Ventil. Wie der Name vermuten lässt, befindet sich das Ventil hier an der Seite. Weil man häufig den oberen Teil des Kessels abnehmen kann, gelingen Wartungen schnell und unkompliziert. Zudem wird das schmutzige Wasser durchweg vom Sauberen getrennt. Dies gelingt durch ein PVC-Rohr, welches vom Ventil in den unteren Bereich führt. Dieser Typ gilt generell als hochpreisig und benötigt zudem etwas mehr Platz.

Einen 3. Typus stellen Mehrschichtfilteranlagen dar. Diese kommen überwiegend im Gewerbe zum Einsatz, denn sie können auch sehr große Wassermengen zuverlässig klar und sauber halten. Der Kessel besteht in diesem Zusammenhang aus mehreren Schichten. Die Geräte sind überaus leistungsfähig und massiv. Ihre Vorteile muss man zudem mit einem kräftigen Aufpreis bezahlen. Wer im Privaten gedenkt, eine solche Anlage zu kaufen, sollte sich umfassend durch den Fachhandel beraten lassen.

Manometer

Jede Sandfilteranlage braucht ein Manometer. Dabei handelt es sich um ein Druckmessgerät, auf dessen Anzeige Du jenen jederzeit prüfen kannst. Das ist wichtig, denn er muss konstant sein. Ist er dies, kann die Anlage problemlos gute Ergebnisse erzielen.

Wenn der Druck steigt, muss man den Zyklus unterbrechen. Es ist in diesem Fall vermutlich angebracht, eine Wartung durchzuführen (Rückspülen/Nachspülen). Nach 1-2 Jahren muss der Sand komplett ausgetauscht werden.

Füllmenge

Weiterhin kann das Gerät nur seine Arbeit vernünftig verrichten, wenn der Kessel mit einem Filtermedium gefüllt ist. Je nach Gerät, können da schon einmal 50 kg Sand zusammenkommen. Je mehr Wasser vorhanden ist, desto mehr Sand ist auch notwendig. Man kann sagen, dass eine dicke Sandschicht die Ergebnisse fördert. Hier bleibt tendenziell am meisten Unrat hängen.

Die Hersteller geben das optimale Füllvolumen an. An diese Angabe gilt es sich zu halten. Zum Teil werden nicht nur für die Menge, sondern auch die Korngröße Empfehlungen ausgewiesen.

Als Filtermedium muss nicht zwangsweise Sand zum Einsatz kommen. Manche Anlagen lassen sich auch mit Filterbällen nutzen. Diese verringern das Gesamtgewicht deutlich, weil man weniger Masse für gute Resultate benötigt (einige hundert Gramm können bereits 10 kg Sand ersetzen). Dennoch sind sie nicht günstig in der Anschaffung und mittelfristig mit höheren Kosten verbunden.

Stromverbrauch/Leistungsaufnahme

Auch der Stromverbrauch ist kein unwesentliches Kriterium. Er definiert sich über die Leistungsaufnahme, welche in der Einheit Watt angegeben wird. Je leistungsfähiger die Anlage ist, desto mehr Strom wird benötigt. Übliche Werte liegen zwischen 100 und 500 Watt. Bei kleinen Pools braucht man tendenziell 100-200 Watt.

Du solltest nicht den Fehler machen, auf eine sehr geringe Leistungsaufnahme zurückzugreifen. Man spart damit zwar Stromkosten, zahlt dafür aber einen hohen Preis in Sachen Reinigungsergebnis. Ist die Leistungsaufnahme nämlich zu gering, kann die Pumpe eventuell nicht genug Druck aufbauen. In der Folge stellen sich keine befriedigenden Resultate ein.

Schlauch- & Kabellänge

Oftmals vergessen werden die Schläuche und das Stromkabel. Diese müssen natürlich lang genug sein. Das Netzkabel muss bis zur Stromquelle reichen, kann meistens aber bei Bedarf verlängert werden.

Außerdem müssen die Anschlüsse zu denen des Pools passen. Als Standard hat sich hier ein Durchmesser von 32 und 38 mm etabliert. Dieser passt zu nahezu allen Pools, sodass sich die Inbetriebnahme unkompliziert gestaltet.

Lediglich bei manchen Intex-Pools ist ein Spezial-Adapter erforderlich. Bei einigen Herstellern gehört dieser daher gleich zusätzlich zum Lieferumfang der Sandfilteranlage. Man kann ihn allerdings auch problemlos separat, für 10-15 Euro, bestellen.

Es ist wichtig, dass der Schlauch zum Anschluss passt. Ist dieser Umstand nicht erfüllt, kann der Druck nicht vernünftig geregelt werden, woraus kein gewünschtes Ergebnis resultiert.

Preis

Selbstverständlich spielt auch der Preis bei der Suche immer eine gewisse Rolle. Die richtige Sandfilteranlage sollte Dir 100-200 Euro Wert sein. In diesem Segment bekommst Du ein langlebiges und funktionelles Gerät, welches für die meisten Zwecke im Privaten vollkommen genügt.

Wer hohe Ansprüche hegt und das Gerät für sehr große Pools (Länge von 15 Metern und mehr) einsetzen möchte, sollte bereit sein, bis zu 1000 Euro zu investieren.

Welche Sandfilteranlage brauche ich – Sie ist nicht immer die richtige Wahl

Grundsätzlich kommen Sandfilteranlagen bei allen Poolgrößen- sowie Typen in Frage. Sie sind leistungsfähig und können sogar in einem natürlichen Gartenteich für tolle Bedingungen sorgen. Dennoch verfügen auch sie natürlich nicht nur über Vorteile. Damit Du Dich über das Für und Wider informieren kannst, haben wir die nachfolgende Übersicht erstellt.

Vorteile

  • Universell in kleinen Pools bis hin zu großen Teichen einsetzbar
  • Sehr gute Wasserqualität, wenn Sandschicht dick genug ist
  • Einfach in Betrieb zu nehmen (Universalanschlüsse passen zu fast jedem Pool)
  • Schnell zu reinigen (teils auf Knopfdruck)
  • Wasser wird kräftig umgewälzt, weshalb man weniger Chemikalien benötigt und somit die Umwelt schont

Nachteile

  • Teurer als beispielsweise Kartuschen-Anlagen
  • Braucht eventuell mehr Standfläche
  • Hohes Eigengewicht verhindert einfaches Umstellen (muss zuvor abgebaut werden)

Welche Sandfilteranlage brauche ich – So schließt Du sie an

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