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Poolroboter bis 500 Euro

Die besten Poolroboter bis 500 Euro

Poolroboter stellen die komfortabelste Lösung dar, den hauseigenen Pool sauber und klar zu halten. Sie arbeiten teils vollkommen automatisch und müssen daher nicht während der Reinigung beaufsichtigt werden. Man kann sich dementsprechend anderen Tätigkeiten zuwenden und spart sich zudem einiges an Aufwand. Ihre Vorteile muss man allerdings mit einem großen Aufpreis bezahlen. Poolroboter bis 500 Euro zählen zur Einstiegsklasse, können aber dennoch bereits gute Ergebnisse gewährleisten.

Poolroboter bis 500 Euro

Welcher Poolroboter bis 500 Euro für Dich geeignet ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber bei Deiner Entscheidung weiterhelfen zu können.

Poolroboter bis 500 Euro – 3 empfehlenswerte Modelle

Zodiac MX8

Zodiac MX8 Test Erfahrungen

Der Zodiac MX8 ist ein empfehlenswerter Poolroboter bis 500 Euro. Er arbeitet hydraulisch, indem sein Schlauch an die Filteranlage/den Skimmer angeschlossen wird. Laut Hersteller eignet er sich für Pools einer Größe bis maximal 12×6 m, was in diesem Segment bereits sehr lobenswert ist.

Damit das Gerät zuverlässig funktioniert, muss sich die Filterleistung mindestens auf 8 m³ pro Stunde belaufen. Eine Hochleistungsturbine treibt dann 2 kräftige Saugpropeller an, welche jedweden Unrat vom Untergrund lösen. Mit seinen kräftigen Raupenbändern kann der MX8 auch Wände erfolgreich hochfahren. Der Schmutz kann wahlweise in einem Korb oder dem Vor-Filter der externen Anlage gesammelt werden. Letztere wird in diesem Zusammenhang stärker beansprucht und muss öfter rückgespült werden.

Mit einer Saugbreite von 36 cm kommt der Roboter zügig voran. Er verfügt allerdings nicht über ein intelligentes Navigationssystem, sondern arbeitet im Chaos-Prinzip. Damit die Reinigung trotzdem gleichmäßig verläuft, werden regelmäßige Richtungswechsel erzwungen. Der Reinigungszyklus nimmt 6 Stunden in Anspruch.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Zodiac MX8 ein empfehlenswerter Poolroboter bis 500 Euro ist. Trotz des moderaten Preises verfügt er über eine große Flächenleistung. Obwohl er einen massiven Eindruck macht, wiegt der Sauger lediglich 3,2 kg. Somit lässt er sich kräfteschonend tragen. Er arbeitet mittels Unterdruck, indem er an den externen Filter/Skimmer angeschlossen wird. Sehr lobenswert ist die Tatsache, dass auch Wände abgefahren und gereinigt werden können. Du musst nur bei Treibgut auf der Wasseroberfläche manuell nacharbeiten.

Intex Auto Pool Cleaner

Günstiger Poolroboter

Die Firma Intex gehört zu den Marktführern im Bereich der Fertig-Pools. Das Unternehmen bietet jedoch auch ein breites Sortiment in Sachen Zubehör an. Beim Intex Auto Pool Cleaner handelt es sich um einen günstigen Poolroboter bis 500 Euro. Er kostet weit unter 100 Euro und funktioniert halbautomatisch. Über den 38-mm-Anschluss wird er an eine Filteranlage angeschlossen.

Der Verbindungs-Schlauch ist 7,5 Meter lang. Dementsprechend ist das Gerät eher für kleine Pools geeignet. Es arbeitetet im Chaos-Prinzip und kann nur den Boden abfahren. Weitere Bereiche, wie die Wände und die Wasserlinie, muss man selbst sauber machen. Am besten kommt das Modell mit den freistehenden Pools der Marken INTEX und Bestway zurecht.

Eine Besonderheit ist sicherlich der Umstand, dass das Gerät auch im Salzwasser eingesetzt werden kann. Selbst sehr teure Geräte scheitern zum Teil an dieser Herausforderung. Im Venturi-Prinzip arbeitend, kann man sich sogar im Wasser aufhalten, während der stromlose Roboter seine Bahnen zieht. Damit sich gute Ergebnisse einstellen, ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass der Filter mindestens 5680 Liter/Stunde fördern kann.

Alles in allem ist der Intex Auto Pool Cleaner ein günstiger Poolroboter bis 500 Euro. Er eignet sich für kleine Pools und kann nur den Boden säubern. Für einen derartigen Preis kann man aber auch nicht mehr erwarten. Sobald der Schlauch an die Filteranlage angeschlossen wurde, kann es sofort losgehen. Bitte bedenke, dass jener an den Pumpenausgang angeschlossen wird, welcher in den Pool strömt. Man kann den Roboter quasi durchgehend laufen lassen und muss nur ab und zu den Filter reinigen.

Poolreiniger Power 4.0

Poolreiniger Power 4.0 Test Erfahrungen

Auch der Power 4.0 ist ein Poolroboter bis 500 Euro. Für ein Gerät dieser Preisklasse ist er weitreichend ausgestattet und verfügt über hilfreiche Funktionen. Der Roboter abreitet vollkommen unabhängig mit Hilfe eines integrierten Pumpen- und Filter-Systems. Die Eignung spricht der Hersteller für Pools einer Größe bis maximal 10×5 m aus.

Zum Lieferumfang gehört ein 16 Meter langes Stromkabel, welches mit einem Verdrehschutz versehen ist. Das 9 kg leichte Gefährt lässt sich schnell in Betrieb nehmen. Es fährt sowohl den Poolboden, als auch die Wände bis zur Wasserlinie ab. Somit wird nahezu jeglicher Unrat eingesaugt. Die weichen PVC-Bürsten sind gründlich, schonen aber auch den Untergrund.

Da der Filter Stoffe bis zu einem Durchmesser von 50 Micron aufnimmt, kann man auch Sand und Algen entfernen. An den Seiten befinden sich zusätzliche Saugöffnungen, weshalb das Gerät sehr effektiv arbeitet. Der Reinigungszyklus nimmt lediglich 2 Stunden in Anspruch, was definitiv lobenswert ist. Betrachtet man den Stromverbrauch von 100 Watt, halten sich außerdem die Energiekosten in Grenzen.

Insgesamt ist der Poolreiniger Power 4.0 ein mehr als solider Poolroboter bis 500 Euro. Er arbeitet eigenständig und ist nicht auf andere Geräte angewiesen. Im Chaos-Prinzip werden der Boden, die Wände, sowie Teile der Wasserlinie erfolgreich vom Schmutz befreit. Der Filter ist sehr engmaschig, weshalb auch Sand und Algen in ihm verbleiben. Nach dem kurzen Reinigungszyklus von 2 Stunden kann jener einfach mit dem Gartenschlauch ausgespült werden. Beachten muss man, dass dieser Sauger nur bis in Tiefen bis 2,50 m seiner Arbeit nachgeht. Bei privaten Pools ist das aber meist vollkommen ausreichend.

Poolroboter bis 500 Euro – Darauf muss man bei der Auswahl achten

Halbautomatisch oder Vollautomatisch

Poolroboter kann man in 2 Klassen einteilen: halbautomatische und vollautomatische Modelle. Streng genommen kann man nur letztere als Roboter bezeichnen.

Halbautomatische Modelle sind auf die Filteranlage des Pools oder den Skimmer angewiesen. Sie werden mit Hilfe eines Schlauchs an jene angeschlossen und beziehen auch die Leistung über die externen Geräte. Diese muss daher zu den Anforderungen des Gerätes passen, da sich andernfalls keine zufriedenstellenden Ergebnisse einstellen.

Der halbautomatische Roboter bewegt sich durch Unterdruck voran und braucht keinen Strom. Daher kann man sogar während der Säuberung im Pool verweilen. Die Modelle gelten im Allgemeinen als preiswert und robust. Kleine Kinder nutzen sie mitunter als Surfbrett. Von Nachteil ist die Tatsache, dass sie nur den Boden säubern können. Wände und Wasserlinie muss man also in Eigenregie reinigen. Zudem sind sie abhängig von externen Geräten und führen zu einer erhöhten Belastung des Poolfilters. Sie leiten den Unrat zu ihm ab, weshalb der Filter auch öfter rückgespült werden muss.

Vollautomatische Poolroboter stellen die perfekte Lösung dar. Sie sind zwar wesentlich teurer, arbeiten aber dafür vollkommen unabhängig. Das liegt vordergründig am integrierten Pumpen- und Filter-System. Lediglich ein Stromkabel muss mit dem Netzstrom verbunden werden. Der Unrat wird in einer Filter-Box verwahrt, die sich leicht mit dem Gartenschlauch ausspülen lässt.

Der große Vorteil liegt in der Tatsache, dass derartige Modelle mittels Zeitschaltuhr programmiert werden können. Du musst sie nicht beaufsichtigen und kannst sie optimal an Deine Badegewohnheiten anpassen. Zudem sind sie leistungsfähig und fahren auch die Wände hoch. An den Rändern wird sogar der Unrat von der Wasseroberfläche gesaugt. Rotierenden Bürsten entfernen sowohl feine, als auch grobe Partikel. Weiterhin kann ein Navigationssystem vorhanden sein, welches gewährleistet, dass alle Bereiche gleichmäßig angefahren werden.

Größe und Form des Pools

Ein Poolroboter bis 500 Euro ist nicht für jede Art Pool geeignet. Die meisten Modelle kommen am besten mit einer Beckenlänge von maximal 10 Metern, sowie einer Beckenbreite von maximal 5 Metern zurecht.

Außerdem musst Du darauf achten, für welche Tiefe er ausgelegt ist. Während hochwertige Modelle auch in Tiefen um 5 Meter herum arbeiten können, liegt das Maximum günstiger Modelle häufig bei 2,5-3 Metern.

Vollautomatische Roboter kommen im Allgemeinen mit allen Poolformen zurecht. Kräftige Pumpen und breite Raupenbänder gewährleisten, dass auch glatte Wände erklommen werden.

Weiterhin eignen sich massive Modelle, die über einen breiten Aufsatz verfügen, gut für monotone und weitläufige Pools. Bei Ecken, Treppenstufen und anderen Unregelmäßigen spielen kompakte Modelle ihre Vorteile aus.

Schlauch- & Kabellänge

Auch der Schlauch- und Kabellänge sollte man Beachtung schenken. Halbautomatische Roboter brauchen einen Schlauch, welcher die Verbindung mit der Filteranlage herstellt. Dieser muss von dort aus, bis zum entlegensten Punkt im Pool reichen. Andernfalls kann nicht gewährleistet werden, dass alle Bereiche des Bodens gesäubert werden können.

Gleiches gilt für vollautomatische Roboter, bei denen das Stromkabel lang genug sein muss, damit keine „Problemzonen“ entstehen. Es sollte Immer ein kleiner Puffer bestehen.

Man sollte es mit der Länge aber auch nicht übertreiben, weil dadurch Verhedderungen und ein regelrechtes Wirrwarr im Wasser entstehen kann. Unter diesen Umständen kommen ebenfalls keine guten Resultate zustande.

Reinigungszyklus

Vollautomatische Poolroboter verfügen über vordefinierte Reinigungszyklen. Diese beschreiben den Zeitraum, in dem der Pool komplett gesäubert wird. Übliche Werte liegen zwischen 2 und 6 Stunden.

Manchmal kann man den Zyklus selbst festlegen und testen, wie die besten Ergebnisse zustande kommen. In der Regel werden diese natürlich erreicht, wenn man dem Roboter viel Zeit gibt. Nach der Arbeit kannst Du den Roboter entnehmen und den Filter säubern sowie wieder einsetzen. Lediglich direkt nach dem Winter kann es vorkommen, dass man bereits vor dem Ende des Zyklus den Filter reinigen muss, weil dann besonders viel Unrat vorliegt.

Halbautomatische Bodenreiniger lassen sich nicht programmieren. Sie arbeiten dann, wenn Du sie ins Wasser setzt. Der Pool-Filter muss währenddessen natürlich stets laufen.

Leistung

Die Filterleistung ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl. Bei halbautomatischen Modellen stellen die Hersteller Mindestanforderungen an die externe Filteranlage. Sie muss dann z.B. 6000 Liter pro Stunde fördern können. Damit sich gute Ergebnisse einstellen, muss man die Angabe der Hersteller befolgen.

Vollautomatische Poolroboter arbeiten, aus Sicherheitsgründen, mit Niederspannung. Dennoch verfügen sie häufig über eine sehr gute Filterleistung. Produkte im vierstelligen Preissegment können auch große Poolanlagen zuverlässig sauber halten.

Neben der Filterleistung, muss auch die Ansaugung kräftig genug ausfallen. Das gilt insbesondere dann, wenn grober Unrat, wie Herbstlaub, vorherrscht.

Lautstärke

Des Weiteren hat es Vorteile, wenn eine Poolroboter bis 500 Euro leise ist. In diesem Fall fühlen sich nämlich die Nachbarn nicht gestört. Zudem kannst Du selbst dann auch besser im Garten entspannen.

Generell sind halbautomatische Geräte recht geräuscharm. Weil die Filteranlage allerdings durchgehend laufen muss, kann es dennoch zu Problemen kommen. Jene sollte also auf jeden Fall gut verarbeitet sein.

Vollautomatische Poolroboter können etwas lauter sein. Hochwertige Modelle machen sich jedoch nur bemerkbar, wenn sie die Wasseroberfläche durchbrechen. Dabei entsteht ein kurzes Schlürfgeräusch.

Poolroboter bis 500 Euro – Abstriche müssen sein

Poolroboter bis 500 Euro verfügen bereits über zahlreiche Vorteile. Trotzdem können sie in einigen Bereichen nicht mit den Spitzen-Exemplaren mithalten. Sie eignen sich daher nicht für jeden Zweck. Damit Du Dich schnell orientieren kannst, haben wir das Für und Wider in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.

Vorteile

  • Können bereits vollautomatisch und eigenständig arbeiten
  • Integriertes Pumpen- und Filtersystem (leicht zu reinigen und wiederverwendbar)
  • Unabhängig von anderen Geräten, wie der Filteranlage (daher auch kein Schlauch erforderlich)
  • Enorme Zeitersparnis
  • Kaum Kraftaufwand (nur einsetzen und herausheben)
  • Teilweise mit Zeitschaltuhr, sodass man ganze Wochenpläne frei festlegen kann
  • Wasser wird umgewälzt, weshalb man weniger Chemikalien benötigt und damit einhergehend die Umwelt schont

Nachteile

  • Nicht für große Pools geeignet (Maximum meist bei einer Länge von 10-12 Metern)
  • Häufig nur in Süßwasser-Anlagen einsetzbar
  • Können meist nur den Boden und nicht die Wände befahren (auch Wasserlinie bleibt unbeeinflusst)
  • Saugleistung teilweise nicht stark genug, um groben Unrat, wie Herbstlaub, zu entfernen

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