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Sandfilteranlage für Pool

Die besten Sandfilteranlagen für den Pool

Ein Pool ist eine schöne Anschaffung, welcher Dir viel Entspannung und Freude bringen kann. Leider gelangt mit der Zeit Unrat, in Form von Sand, Algen und Co,. ins Wasser. Um durchgehend ein klares und sauberes Wasser zu gewährleisten, ist eine Sandfilteranlage für den Pool eine große Hilfe. Sie lässt das schmutzige Wasser durch eine Anhäufung von Sand laufen, worin der Unrat letztlich zurück bleibt. Das saubere Wasser kann hingegen wieder ins Becken fließen. Derartige Filteranlagen gelten als besonders leistungsfähig, weshalb sie für jede Art von Pool eingesetzt werden können.

Sandfilteranlage für Pool

Welche Sandfilteranlage für Pools geeignet ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber bei Deiner Entscheidung weiterhelfen zu können.

Sandfilteranlage für Pool – 3 Modelle in der Vorstellung

Deuba Sandfilteranlage MZPP 14

Sandfilteranlage wie weit weg

Die Deuba AG ist ein großer Online-Versand aus Deutschland. Beim Modell MZPP 14 handelt es sich um eine empfehlenswerte Sandfilteranlage für kleine und mittlere Pools. Der Hersteller gibt die Förderleistung mit 10.200 Litern pro Stunde an. Das Gerät arbeitet mit einem Top-Mount 4-Wege-Ventil.

In den Kessel können bis zu 20 kg Sand eingefüllt werden, sodass gute Reinigungsergebnisse gewährleistet werden können. Das Gehäuse der Pumpe besteht aus robustem Metall. Sie verbraucht 400 Watt, was man in diesem Zusammenhang als moderat bezeichnen kann. Weil das diesbezügliche Netzkabel lediglich 190 cm lang ist, brauchst Du eventuell eine Verlängerung. Weiterhin kann der Druck jederzeit auf der vorhandenen Anzeige abgelesen und geprüft werden.

Dank des vorhandenen Sockels steht die Anlage sehr stabil. Das 4-Wege-Ventil bietet Dir wahlweise Einstellungen in Form von Rückspülen (reinigt Filter), Nachspülen (Restreinigung und Verdichtung des Sandes), Becken filtern (=Normalbetrieb) sowie Winter (Stellung in der kalten Jahreszeit). In der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich jedoch, die Anlage abzubauen. Andernfalls kann es zu Frostschäden kommen.

Alles in allem ist die Deuba MZPP 14 eine empfehlenswerte Sandfilteranlage für Pools. Sie ist leistungsfähig und lässt sich schnell in Betrieb nehmen. Die Einstellungen können unkompliziert vorgenommen werden. Man kann bei Bedarf die umfangreiche Bedienungsanleitung zu Rate ziehen. Dank der Pumpe und dem vorhandenen Zubehör kannst Du direkt loslegen. Lediglich das Stromkabel, welches 190 cm lang ist, muss eventuell verlängert werden. Im Übrigen hat diese Anlage das Siegel GS (Geprüfte Sicherheit) vom TÜV Rheinland erhalten.

Steinbach Speed Clean Comfort 75

Filteranlage wie anschließen

Steinbach ist eine traditionsreiche Firma aus Österreich, welche für einen guten Service steht. Die Steinbach Speed Clean Comfort 75 ist eine beliebte Sandfilteranlage für den Pool. Sie arbeitet mit einem 7-Wege-Ventil inklusive Manometer.

Die Filterleistung beläuft sich auf 8 m³/Stunde. Laut Hersteller eignet sich das Gerät für Pools mit einem Füllvolumen von bis zu 40.000 Litern. Die selbstansaugende Pumpe ist mit einem Vorfilter ausgestattet und benötigt 550 Watt. Man muss sich also auf einen gewissen Stromverbrauch einstellen. Die Anschlüsse stellen kein Problem dar, weil mit dem Standard-Durchmesser 32/38 mm gearbeitet wird (für Intex-Pools ist ein Spezialadapter vorhanden).

Um ansehnliche Ergebnisse zu erzielen, muss der Kessel mit 25 kg Sand gefüllt werden. Das ist in Ordnung. Daraus resultiert auch eine probate Standfestigkeit. Der Sand sollte eine Körnung zwischen 0,7 und 1,2 mm aufweisen. Besonders praktisch ist die vorhandene Zeitschaltuhr. Du musst das Gerät nicht manuell ein- und ausschalten, sondern kannst einen Zyklus nach Deinen eigenen Vorstellungen festlegen. Dieser bleibt sogar nach einem Stromausfall eingespeichert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Steinbach Speed Clean Comfort 75 eine beliebte Sandfilteranlage für den Pool ist. Sie ist leistungsfähig und robust. Obwohl das Gerät recht preiswert ist, ist ein lobenswertes 7-Wege-Ventil verbaut. Mit der Hilfe von diesem kann man auf jede erdenkliche Situation optimal reagieren. Am Manometer kann man jederzeit den Druck ablesen. Zudem kann man unterschiedliche Laufzeiten mittels Zeitschaltuhr einprogrammieren. Es ist dementsprechend nicht nötig, zum Ein- oder Ausschalten die Anlage aufzusuchen. Die Kunden sind von diesem Sandfilter überzeugt. Er läuft leise und erzielt ansehnliche Ergebnisse.

PoolsBest BL 500 Aqua Plus 11

Sandfilteranlage Pool Test

Die PoolsBest Aqua Plus 11 ist eine hochwertige Sandfilteranlage für den Pool. Sie wird lobenswerterweise in Deutschland hergestellt und kann flexibel in verschiedensten Pools zum Einsatz kommen. Auch Naturteiche sind durchaus eine Überlegung Wert. Hier verbessert sich die Wasserqualität enorm.

Über den 38-mm-Anschluss lässt sich die Anlage schnell in Betrieb nehmen. Der Kessel muss jedoch erst einmal mit mindestens 70 kg Sand befüllt werden. Das ist natürlich nicht wenig, sorgt aber im Endeffekt für besonders klare Wasserverhältnisse. Nahezu alle Partikel bleiben nämlich in irgendeinem Bereich hängen. Die Bedienung gestaltet sich flexibel, da ein 6-Wege-Ventil (Top-Mount) vorhanden ist.

Die Filterleistung liegt bei soliden 11 m³/Stunde. Hierfür muss man allerdings mit Energiekosten, in Form einer Wattzahl von 700, bezahlen. Über den Manometer kannst Du den Druck verstellen sowie kontrollieren, ob dieser konstant ist. Steigt er, muss der Sand ausgetauscht werden. Bedenken solltest Du außerdem, dass das Gerät mit seinem 50 cm dicken Filterkessel einiges an Platz benötigt.

Insgesamt ist die PoolsBest Aqua Plus 11 eine kräftige Sandfilteranlage für den Pool. Sie sorgt auch in größeren Becken und Teichen für gute Resultate. Man kann sie unkompliziert in Betrieb nehmen, braucht jedoch einen gewissen Platz. Das hohe Leistungsvermögen muss man natürlich auch mit etwas mehr Energiekosten bezahlen. Die Herstellung des langlebigen Gerätes erfolgt in Deutschland. Das Resümee der Kunden fällt hier durchweg positiv aus.

Sandfilteranlage für Pool – Darauf muss man bei der Auswahl achten

Maße & Gewicht

Generell sind Sandfilteranlagen verhältnismäßig massiv. Sie arbeiten nur zuverlässig, wenn auch tatsächlich genug Sand vorhanden ist. Bei einem großen Pool können durchaus mal 50 kg Sand zusammenkommen. Dementsprechend kann man den gefüllten Kessel auch nicht einfach wegtragen. Man sollte sich im Voraus Gedanken machen, wo ein geeigneter Platz zum Aufbau ist.

Wenn Du einen großen Pool besitzt, der 15 Meter oder länger ist, ist eine Sandfilteranlage eine gute Wahl. Hier brauchst Du jedoch auch ein gewisses Platzangebot.

Bei kleinen Pools können kompakte Modelle die bessere Wahl darstellen, denn sie brauchen weniger Platz und lassen sich besser „verstecken“. Zudem kann man sie schneller säubern und einfacher bedienen.

Weil Sandfilteranlagen ein gewisses Eigengewicht mitbringen, stehen sie sehr stabil und sicher. Ein unabsichtlicher Stoß oder schlechte Witterungsbedingungen haben hier eher keine Auswirkungen. Aussehen und Farbe der Anlage sind natürlich reine Geschmackssache.

Filterleistung

Die Filterleistung spielt bei der Suche nach einer Sandfilteranlage für Pools eine wichtige Rolle. Sie wird in der Einheit Liter pro Stunde angegeben. Je mehr Liter von der Sandfilter-Pumpe gefördert werden, desto höher ist auch die Leistung des Sandfilters.

Insbesondere im Zusammenhang mit großen Pools gilt es darauf zu achten, dass die Filterleistung hoch genug ausfällt. Andernfalls kommt kein sauberes Wasser zustande. Übliche Filterleistungen liegen zwischen 3 und 20 m³ pro Stunde. In der Regel ist also für jede Poolgröße etwas dabei.

Manometer

Auch dem sogenannten Manometer sollte man Beachtung schenken. Bei diesem handelt es sich um einen Druckmesser, mit dem Du den Filterdruck prüfen kannst. Er kann auf einer Anzeige abgelesen werden und sollte konstant sein.

Wenn der Druck steigt, ist es Zeit, die Sandfilteranlage zu reinigen. Kommst Du dem nicht nach, verschlechtern sich die Ergebnisse und der Filter-Sand kann ins Becken gelangen.

Ventile

Die Ventile sind eine potenzielle Schwachstelle und sollten daher von einer hohen Qualität sein. Das gilt besonders für die wichtigen Mehrweg-Ventile am Einlass. Du kannst meist zwischen 4-, 6- und 7-Wege-Ventilen wählen.

Am Allgemeinen unterscheidet man Sandfilteranlagen nach den Positionen der Ventile. Die gängigsten Anlagen arbeiten mit einem Top Mount Ventil. Das Filterrohr wird dabei in das Mehrwegventil geschoben. Den Namen trägt es, weil der Sand über das obere Ventil geleert und ausgetauscht wird. Je nach Größe des Kessels, kann das sehr wartungsintensiv sein. Dafür gelten die Modelle als preiswert und einigermaßen kompakt.

Modelle mit Side Mount Ventil lassen sich besser warten, weil sie häufig aus einem zweiteiligen Kessel bestehen. Der obere Teil kann dann komplett abgenommen werden, um leicht an den Sand zum Entleeren heranzukommen. Außerdem wird das saubere Wasser vom Schmutzigen ferngehalten, da das seitliche Ventil mittels PVC-Rohr mit dem unteren Kessel verbunden wird. Von Nachteil sind der höhere Preis sowie ein erhöhter Platzbedarf.

Des Weiteren gibt es noch die sog. Mehrschichtfilteranlagen. Diese kommen überwiegend bei großen Poolanlagen, öffentlich wie privat, zum Einsatz. Sie tragen ihren Namen, weil der Kessel aus diversen Schichten besteht. Aufgrund ihrer massiven Ausmaße und des teuren Anschaffungspreises sollte man sich im Fachhandel beraten lassen. Meistens sind solche Modelle für den Privatpool nicht notwendig und überdimensioniert, wenngleich sehr gute Ergebnisse entstehen. Natürlich kommt auch ein hoher Wartungsaufwand auf.

Füllmenge

Die Hersteller geben an, wie viel Sand in den Kessel muss. Grundsätzlich werden die Ergebnisse mit einer dicken Sandschicht am besten. Man muss sich auf jeden Fall an die Angabe des Herstellers halten, damit gute Ergebnisse entstehen.

Als Mindestmenge gelten häufig 10 kg Sand. Große Anlagen müssen teils mit wesentlich mehr Sand gefüllt werden.

Eine Alternative zum Sand sind sog. Filterbälle. Diese sind um einiges leichter, verursachen aber mittelfristig mehr Kosten.

Stromverbrauch/Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme bestimmt den Stromverbrauch. Ihre Angabe erfolgt in der Einheit Watt. Je höher die Wattzahl ist, desto höher fallen dementsprechend die Energiekosten aus.

Mann sollte allerdings nicht pauschal zu einer geringen Leistungsaufnahme greifen, um Kosten einzusparen. Eine geringe Wattzahl kann nämlich dafür sorgen, dass die Pumpe nicht genügend Druck aufbaut. Man muss also zwischen einer angemessenen Leistung und den damit verbundenen Kosten abwägen.

Schlauchlänge & Anschluss

Des Weiteren müssen der Schlauch sowie das Stromkabel ausreichend lang sein. Zudem müssen die Anschlüsse aufeinander abgestimmt sein. Gängige Durchmesser sind hier 32 und 38 mm.

Wenn der Durchmesser nicht passt, kann man den Druck nicht vernünftig regulieren. In der Folge werden keine gewünschten Resultate erzielt.

Preis

Natürlich stellt auch der Preis immer ein Kriterium bei der Suche dar. Eine Sandfilteranlage für Pools ist etwas teurer, als Kartuschen-Anlagen. Letztere gibt es bereits ab 25 €.

Wer ein vernünftiges Modell haben möchte, sollte ein Budget von mindestens 120 Euro einplanen. Muss ein großer Pool sauber gehalten werden, lohnt es sich auf jeden Fall, 300 Euro oder mehr zu investieren. Solche Modelle verfügen über eine hohe Förderleistung und sind zudem hochwertig verarbeitet.

Sandfilteranlage für Pool – Vor- & Nachteile in der Übersicht

Eine Sandfilteranlage hat Dir viele Vorteile zu bieten. Während sie Poolbesitzern weitläufig bekannt ist, kann sie sogar in einem natürlichen Gartenteich für eine besonders hohe Wasserqualität sorgen. Dennoch gibt es auch Punkte, die gegen sie sprechen. Damit Du Dich schnell orientieren kannst, haben wir die nachfolgende Übersicht über das Für und Wider erstellt.

Vorteile

  • Kann sowohl für kleine, als auch große Pools verwendet werden
  • Herausragende Wasserqualität, sofern Sandschicht dick genug ist
  • Einfach zu handhaben
  • Schnell zu reinigen
  • Umweltschonend, da keine chemischen Reiniger gebraucht werden

Nachteile

  • Teurer in der Anschaffung
  • Muss öfter gesäubert werden, als andere Systeme
  • Ausmaße und hohes Eigengewicht des Sandes sorgen dafür, dass die Anlage nicht einfach umgestellt werden kann

Video: So wird eine Sandfilteranlage angeschlossen und in Betrieb genommen

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