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Akku Staubsauger mit Beutel

Die besten Akku Staubsauger mit Beutel

Normalerweise arbeiten Akku-Staubsauger beutellos. Der Unrat wird in einem wiederverwendbaren Behälter gefangen. Beim Entleeren kann es dann allerdings zu Staubwolken kommen, die insbesondere Allergiker schwer beeinträchtigen können. Ein Akku Staubsauger mit Beutel kann dies verhindern. Er schließt besser ab, sodass weniger Staub aufkommt. Diese Konstruktion bewährt sich generell seit Jahrzehnten.

Akku Staubsauger mit Beutel

Nachfolgend stellen wir Dir vor, welche Akku Staubsauger mit Beutel angeboten werden. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Akku Staubsauger mit Beutel – Die Auswahl ist klein

Makita DCL182Z

Makita DCL182Z Test Erfahrungen

Die japanische Firma Makita wird weltweit von Handwerkern und Heimwerkern geschätzt. Das Markenzeichen ist sicherlich die bläuliche Färbung. Der Makita DCL182Z ist ein empfehlenswerter Akku Staubsauger mit Beutel. Er gehört aktuell zu den raren Exemplaren dieses Typs. Der Antrieb erfolgt über einen kräftigen 18V-Akku.

Der Lithium-Ionen-Akku gehört bewusst nicht zum Lieferumfang. So können nämlich all jene Geld beim Kauf sparen, die bereits einen 18V-Akku des Herstellers besitzen. Dies wird der Fall sein, wenn man bereits einen der bekannten Akku-Bohrschrauber des Herstellers hat. Es ist aber auch natürlich kein Problem, den Akku und das passende Ladegerät online separat mitzubestellen.

Der Sauger wiegt lediglich 1,3 kg und lässt sich daher absolut kräfteschonend handhaben sowie tragen. Da er weder auf ein Kabel, noch auf einen Schlauch angewiesen ist, genießt Du die maximale Bewegungsfreiheit. Je nach Akku-Kapazität, kannst Du stundenlang unterbrechungsfrei arbeiten. Bei 5 Ah (Amperestunden) steht Dir z.B. eine Laufzeit von ca. 6 Stunden zur Verfügung.

Des Weiteren kann das Oberteil abgenommen und nachfolgend als kompakter Handsauger verwendet werden. Es können sowohl Hartböden, als auch weiche Oberflächen probat abgesaugt werden. Während der Arbeit stehen Dir 2 Saugstufen zur Verfügung. In der niedrigen Stufe verbraucht das Gerät lediglich 11 Watt und ist recht geräuscharm. Als Beutel steht Dir wahlweise ein Modell aus Papier oder Stoff zur Verfügung.

Alles in allem ist der Makita DCL182Z ein empfehlenswerter Akku Staubsauger mit Beutel. Er ist leichtgewichtig und kompakt, weshalb er auch in beengten Bereichen gut zurechtkommt. Du kannst wahlweise einen Makita-18V-Akku zwischen 1,5 und 6 Ah einsetzen. Je höher die Amperestunden ausfallen, desto länger hält der Akku. Natürlich steigt dabei auch der Preis. Dieser Typ Akku ist übrigens mit ca. 100 Maschinen des Herstellers kompatibel. Weiterhin kannst Du diesen Sauger individuell im Haus, in der Garage oder im Auto einsetzen. Das abnehmbare Handteil erweitert die Möglichkeiten noch einmal deutlich. Die Kunden sind von diesem Sauger, der dazu noch überraschend preiswert ist, begeistert.

Miele Swing H1

Miele Swing H1 Test Erfahrungen

Die deutsche Firma Miele ist sehr traditionsreich. Bereits unsere Großeltern lernten, diese Marke zu schätzen. Das Unternehmen arbeitet nach dem Leitsatz „Immer besser“. Der Miele Swing H1 ist eigentlich kein Akku Staubsauger mit Beutel. Da es aber so wenige Alternativen gibt, möchten wir Dir das Gerät trotzdem vorstellen. Es ist ähnlich funktionell, arbeitet allerdings mit einem Stromkabel.

Der Aufbau gleicht einem reinen Akku-Sauger. In seiner langgestreckten Form ist der Sauger sehr variabel im Raum zu führen. Das Stromkabel ist solide 9 Meter lang, weshalb man nur selten die Steckdose wechseln muss. Weil das Teleskop-Rohr in der Höhe verstellt werden kann, kann stets eine ergonomische und gesunde Körperhaltung gewährleistet werden. Am Handgriff befindet sich sogar ein Haken, mit dessen Hilfe Du den Sauger, wie ein Kleidungsstück, aufhängen kannst. Er wiegt 4,4 kg, weshalb man ihn souverän führen kann.

Die Bodendüse kann sowohl für Hartböden, als auch Teppiche eingesetzt werden. Auf Fußdruck wird ein Bürstenkranz ein- oder ausgefahren. Da er mit Gummi-Rollen versehen ist, beschädigt er darüber hinaus nicht den Untergrund. Des Weiteren kannst Du im Betrieb jederzeit auf die Fugendüse sowie Polsterdüse zurückgreifen, welche die Einsatzmöglichkeiten deutlich erhöhen. Der Filter nimmt 2,5 Liter Unrat auf, sodass er nur selten getauscht werden muss. Praktischerweise kommt er auch mit feinen Allergenen zurecht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Miele Swing H1 ein solider Staubsauger mit Beutel ist. Er arbeitet zwar mit einen Netzkabel, lässt sich aber dennoch fast genauso universell einsetzen, wie eine Modell mit Akku. Du kannst mit der Hilfe von den 3 beiliegenden Aufsätzen eine Vielzahl von Problemen lösen. Der Stromverbrauch hält sich, mit 550 Watt, merklich in Grenzen. Die Kunden sind von diesem Sauger überzeugt, verwenden mitunter jedoch andere Bodendüsen.

Akku Staubsauger mit Beutel – Darauf gilt es zu achten

Saugkraft

Die Saugkraft nimmt eine entscheidende Rolle ein. Insbesondere im Umgang mit groben Partikeln, wie Steinen, Sandkörnern und Glasscherben, muss ein hohes Leistungsvermögen gegeben sein. Ansonsten bleibt der Unrat auf dem Boden zurück und der zeitliche Aufwand war umsonst.

Heute können viele Akku-Sauger fast mit der Leistung eines Staubsaugers mit Netzkabel mithalten. Ob die Saugkraft gut ist, lässt sich leider nicht immer direkt herausfinden. Die allgemeine Wattzahl ist beispielsweise ein ungenauer Indikator. Sie spiegelt lediglich den Stromverbrauch wieder. Man sollte sich dementsprechend nicht von hohen Wattzahlen beeindrucken lassen.

Folgende Indizien deuten eine probate Saugkraft an:

  • Mehrfache Aussagen der Kunden, dass die Saugkraft gut ist
  • solide Wattzahl
  • hohe Drehzahl
  • hochwertiges Lüfterrad
  • beständige Wicklungen
  • Luft-System, das nicht durch den Filter ausgebremst wird

Manche Hersteller geben neuerdings die sogenannte AirWatt-Zahl an. Diese bezieht sich zwar direkt auf die Saukraft, kann mitunter allerdings stark abweichen. Sie hängt maßgeblich von der Art des Aufsatzes, sowie der Position des Messgerätes ab.

Wenn sich die Saugkraft im Übrigen bei geringen Anforderungen reduzieren lässt, solltest Du davon Gebrauch machen. In diesem Fall spart man nämlich Energiekosten. Zudem nimmt der Geräuschpegel ab.

Handhabung

Weil das Staubsaugen eher eine unliebsame Aufgabe ist, sollte der Komfort so hoch wie möglich ausfallen. Dadurch kann Frust bestmöglich verhindert werden. Ein geringes Eigengewicht ermöglicht es Dir, den Sauger kräfteschonend zu führen sowie zu tragen. Akku-Sauger können in dieser Disziplin glänzen, denn sie wiegen häufig unter 5 kg.

Weiterhin sollten die Maße zu den Gegebenheiten passen. In engen Passagen kann man nur wendig agieren, wenn das Gehäuse nicht so breit ist. Auch hier punkten Akku-Sauger, denn sie sind zu den Seiten recht schmal geformt. Ist dann noch zusätzlich das Gelenk flexibel, kannst Du prima im Bereich von Hindernissen arbeiten.

Auch ein Blick auf die Unterseite kann sich lohnen. Damit empfindliche Flächen, wie Parkett, geschont werden, sollte das Radwerk möglichst weich sein. Gummi ist hier gegenüber Kunststoff im Vorteil. Zudem sollte mindestens eine Lenkrolle vorhanden sein, damit der Sauger auf der Stelle gewendet werden kann.

Wenn Dein Sauger ohne Kabel arbeitet, genießt Du die maximale Bewegungsfreiheit. Zum Teil ist auch kein Saugschlauch vorhanden, weshalb die Stolpergefahr auf ein Minimum reduziert wird. Bei Kabel-Saugern ist der Aktionsradius an die Distanz aus Kabel, Schlauch und Rohr gebunden.

Um Rückenschmerzen und andere Beschwerden zu verhindern, sollte das Handteil in der Länge verstellbar sein. So kannst Du gewährleisten, stets in einer ergonomischen Haltung arbeiten zu können.

Aufsatz

Natürlich muss außerdem der passende Aufsatz vorhanden sein. Viele Hersteller packen verschiedene Exemplare zum Lieferumfang, damit man sich flexibel an diverse Gegebenheiten anpassen kann. Gängig sind Bodendüsen, Fugendüsen und Polsterdüsen.

Als Standard-Aufsatz gilt eine universelle Bodendüse. Diese eignet sich in der Regel sowohl für Hartböden, als auch Teppiche. Das diesbezügliche Umschalten erfolgt entweder über ein Fußpedal oder ein Bedienfeld am Handgriff.

Damit empfindliche Böden, wie Parkett und hochwertige Fliesen, keinen Schaden nehmen, sollte ein höhenverstellbarer Bürstenkranz vorhanden sein. Dieser verhindert, dass Steine und andere Hartpartikel auf dem Boden hin- und hergeschoben werden. Durch letzteres würden nämlich Kratzer begünstigt werden.

Die Reinigung hoher Teppiche kann besonders problematisch sein. Um den Unrat zuverlässig aus der Tiefe hervorzuholen, braucht man einen Aufsatz mit langen, rotierenden Borsten. Diese bestehen häufig aus Nylon und kämmen Haare und Co. auch zuverlässig aus der tiefsten Schicht eines Hochflor-Teppichs.

Generell muss die Größe des Aufsatzes zu den Gegebenheiten passen. Um zügig weitläufige Flächen zu reinigen, sollte der Aufsatz möglichst breit sein. In schmalen Passagen und bei vielen Hindernissen, empfiehlt sich hingegen ein kompakter Aufsatz. Jener verkantet nicht so schnell und sorgt dafür, dass man jeden Winkel restlos saugen kann.

Des Weiteren kannst Du mit einer Polsterdüse Polstermöbel, Betten, sowie Autositze hygienisch reinigen. Eine schmale Fugendüse eignet sich zudem ideal, um enge Ritzen von Krümeln und Co. zu befreien.

Filter

Auch dem Filter muss man Beachtung schenken. Wie andere Geräte, arbeitet ein Akku Staubsauger mit Beutel heutzutage mit einem mehrstufigen Filter-System. Das ist auch sinnvoll, denn es gibt nicht den einen Filter, der sämtliche Partikel zuverlässig aufnimmt und gleichzeitig auch noch eine lange Haltbarkeit des Gerätes gewährleistet. Bewährt sind Mikrofilter, Motorschutzfilter, sowie Abluftfilter.

Den Hauptfilter stellt meist ein doppel-lagiger Papierbeutel dar. Je größer er ist, desto seltener musst Du ihn austauschen. Das Füllvolumen liegt in der Regel zwischen 1,5 und 5 Litern (deutlich mehr, als bei beutellosen Geräten). Industriesauger können hingegen mitunter deutlich über 50 Liter aufnehmen. Klassische Beutel sind nur für trockenen Unrat geeignet.

Sofern Du sehr feine Partikel, wie Milben, Pollen, Sporen und Tierhaare, aufnehmen möchtest, solltest Du einen HEPA- oder ULPA-Filter nutzen. Diese engmaschigen Modelle nehmen weit über 99 % der Partikel auf. Daher können selbst Allergiker im Anschluss beruhigt durchatmen.

Des Weiteren sollte ein Motorschutzfilter vorhanden sein. Dieser verhindert, dass Schmutzpartikel zu den empfindlichen Teilen vordringen. Dies würde nämlich den Verschleiß begünstigen.

Manchmal macht außerdem ein Aktivkohlefilter Sinn. Dieser kann unangenehme Gerüche binden und kommt daher vor allem in Haushalten mit Rauchern und/oder Haustieren zum Einsatz.

Stromkosten

Man sollte zudem im Voraus einen Blick auf die Stromkosten werfen. Diese erkennst Du an der Angabe der Leistungsaufnahme, welche in der Einheit Watt ausgewiesen wird.

Wie bereits erwähnt, muss eine hohe Wattzahl nicht unbedingt gut sein. Unabhängige Tester-Gruppen, wie die Stiftung Warentest, haben nämlich herausgefunden, dass hier des Öfteren irreführende Angaben gemacht werden. Im Privaten braucht man definitiv keine 2000 Watt und mehr. Bei solchen Geräten handelt es sich nur um kostenintensive Stromfresser.

Die EU hat ohnehin in einer Verordnung kenntlich gemacht, dass neue Staubsauger ab 2017 nur noch maximal über eine Nennleistung von 900 Watt verfügen dürfen. Damit soll die Umweltbelastung merklich reduziert werden. Für Dich als Verbraucher ist das gut, denn die Hersteller sind nun gezwungen, bei einem geringen Stromverbrauch eine möglichst hohe Saugkraft bereitzustellen.

Ob das Verhältnis zwischen Verbrauch und Leistung passt, erkennst Du an der Energieeffizienzklasse. Diese wird vom Buchstaben A bis G laufend schlechter.

Mitunter werden auch Werte für spezifische Aufgaben angegeben. Liegt beispielsweise die „Staubemissionsklasse A“ vor, darfst Du optimale Ergebnisse in Sachen Staub-Beseitigung erwarten.

Lautstärke

Die Lautstärke hat einen gewissen Einfluss auf den Komfort sowie Stresslevel. Akku Staubsauger mit Beutel sind konstruktionsbedingt etwas leiser, als Modelle mit der beutellosen Zyklon-Technologie.

Die Lautstärke erkennst Du an der Angabe des Schallpegels. Liegt sie zwischen 60 und 70 dB (Dezibel), gilt der Sauger gemeinhin als leise. Die EU schreibt vor, dass das Maximum bei 80 dB liegen darf. Somit kann man Hörschäden bei Erwachsenen ausschließen. Kinder sollten sich hingegen nicht in der unmittelbaren Nähe aufhalten.

Der aktuelle Spitzenreiter ist im Übrigen der AEG VX8, welcher es auf 58 dB bringt. Leider muss man allerdings sagen, dass kein klassischer Staubsauger wirklich als angenehm ruhig empfunden werden kann. Das wird erst möglich sein, wenn der Schallpegel die 50 dB unterschreitet. Manche Saugroboter haben sich diesem Wert bereits angenähert und sind damit vergleichbar mit einem normalen Gespräch.

Akku Staubsauger mit Beutel – Vor- & Nachteile in der Übersicht

Akku Staubsauger mit Beutel können Dir einige Vorteile bieten. Sie sind beispielsweise häufig leiser im Betrieb, als Geräte mit einem festen Behälter. Dennoch gibt es auch einige Punkte, die gegen den Einsatz eines Beutels sprechen. Damit Du abwägen kannst, ob das Gerät zu Dir passt, haben wir das Für und Wider in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:

Vorteile

  • Häufig preiswert in der Anschaffung
  • Beutel staubt beim Entnehmen nicht
  • Zumeist kräfteschonend zu handhaben, sodass keine körperlichen Beschwerden aufkommen
  • Ohne Kabel ist maximale Bewegungsfreiheit gegeben
  • Kompakte Maße ermöglichen Agilität auf engstem Raum
  • Kommt Papier zum Einsatz, kann ökologische Nachhaltigkeit gewährleistet werden
  • Platzsparende Lagerung (kann aufrecht abgestellt sowie geladen werden)

Nachteile

  • Beutel muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden, weshalb laufende Kosten anfallen
  • Erhöhter Aufwand, denn Wartung kann etwas länger dauern (zudem steht Gang zum Supermarkt/Bestellung neuer Beutel regelmäßig an)
  • Leistung fällt mitunter etwas schwächer aus, als bei Netzkabel-Saugern

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